Schacholympiade 2008 in Dresden

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Berichte der Olympiavereine 2006

 

Glühwein, Kekse, Kerzen und Kombis?

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Schach auf dem Lehrter Weihnachtsmarkt
Der Lehrter Schachklub (SKL) und das Gymnasium Lehrte sind seit Jahren für eine gute Kooperation in diversen Schulschach AGs und Wettkämpfen bekannt. In diesem Jahr nutze der SKL die Zusammenarbeit mit dem dreizehnten Jahrgang des Gymnasiums, um ein ungewöhnliches Schachangebot zu machen und dabei über die Olympiade zu informieren.

Der dreizehnte Jahrgang bot nämlich auf dem Lehrter Weihnachtsmarkt einen Anlaufpunkt für alle Glühweinfans und Kuchenliebhaber. Zusätzlich wurde der Stand in diesem Jahr auch zum Anlaufpunkt für Schachspieler. Denn auf den Bistrotischen standen nicht nur Kekse, Kerzen und Glühweinbecher, sondern auch das eine oder andere Schachbrett, an dem sich einige Weihnachtsmarktbesucher gegeneinander messen konnten. Auch die Vertreter des Lehrter Schachklubs boten sich als Gegner an und wurden sogar von einem Bekannten angesprochen: „Na, wieder auf Olympia- Mission?“

Und nach einigen Glühweinsbechern und leckerem Kuchen hatten auch die etwas ungeübten Schachfreunde eine Chance gegen den Lehrte Jugendbundesliga Spieler Jakob Walther ;-)
„Zum Glück ist es in diesem Jahr nicht so kalt“ freut sich der SKLer Philipp Kredig. Ob wir diese Werbeaktion im nächsten Jahr erneut durchführen werden, hängt also entweder vom Wetter oder vom Glühweinkonsum ab…

Bericht von Christina Siekmann, Schachklub Lehrte

 

Schach auf der Herbstolympiade 2006

/images/uploads/1a1471af00811707ed360803a2358fdc.jpgEtwas ganz besonderes hatte sich der TV Laufach 1902 e.V. im Nachbarort von Sailauf für die bayerischen Herbstferien ausgedacht: während einer 4tägigen Ferienfreizeit für Kids und Jugendliche sollten sinnvolle Freizeitgestaltungsmöglichkeiten für die 'dunkle Jahreszeit' vorgestellt werden. "Herbstolympiade"? … "sinnvolle Freizeitgestaltung für die dunkle Jahreszeit"? … - dass da der Schachsport nicht fehlen darf war klar! U.a. ausgerüstet mit den attraktiven Materialien vom Dt. Schachbund richteten wir Sailaufer Schachfreunde also einen Stand ein, der von nur wenigen fast schon Zwangspausen unterbrochen, regen Zulauf fand. Nach diesen 4 Olympiatagen (Samstag bis Dienstag) können wir zufrieden berichten, dass Schach sicher alles andere als 'out' ist. Wie zu hören war, wurden in einigen Privathaushalten die Schachspiele bereits rausgekramt, abgestaubt und der Opa aktiviert… Ein toller Erfolg. Und wir aktiven Schachspieler durften auch dazu lernen, wenn wir z.B. - auf einen unmöglichen Zug hingewiesen - von einem ca. 5Jährigen belehrt wurden: "Du, ich spiele heute nicht das erste Mal Schach!" Wir hatten alle einen riesigen Spaß und sind ganz stolz auf unsere kleinen Herbstolympiadesieger 2006. Für die große Schacholympiade 2008 wünschen wir den Organisatoren allzeit eine glückliche Hand und mindestens ebenso viel Freude und positives Feedback wie wir es hier erleben durften.

 

Überwältigendes Finale der kleinen Schach-Olympiade des SV Muldental Wilkau-Haßlau

/images/uploads/b4d74255dbd241bfe33156bcb798df20.jpgam 26. November2006 sind 24 schachbegeisterte Vier-bis Siebenjährige aus der Zwickauer Region der Einladung zum Abschlussturnier unserer kleinen Schach-Olympiade gefolgt. Mit Julia und Christoph Römer waren auch zwei schachbegeisterte Jenenser dabei.

Unter den 12 Leistungsstärksten waren 5 Spieler dabei, die bereits zum Auftakt vor einem Jahr ihr Debüt hatten. Sie spielten ein Turnier mit 5 Runden und einer 30-minütigen Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Eine tolle schachliche Entwicklung! Turnierleiterin, FIDE-Meisterin Petra Schulz, gab dem hoffnungsvollen Schachnachwuchs wertvolle Hinweise zum Turnierverhalten. In den Spielpausen konnten bei Bernd Gremm Techniken des Mattsetzens geübt werden. Aber auch die Eltern und Betreuer nutzten die Chance, sich beim Simultanschach gegen Bernd zu versuchen.

 

/images/uploads/7b6159bf17e172283ea96b1854e775b5.jpgFür die Jüngsten standen neben zwei erfahrenen Übungsleitern mit Diana Cozma, Phillip Seidel und Max Simon drei sehr junge Vereinsspieler als Lehrmeister bereit. So konnten die Youngster mit Bauern, Türmen und Läufern in kleinen Partien die Bauern des Gegners schlagen und somit die Gangart dieser Figuren schulen. In weiteren kleinen Übungspartien wurde das Mattsetzen mit 2 Türmen ausgiebig geübt. Zur Auflockerung begeisterten Diana und Phillip mit einigen Schaukämpfen. Weiterhin konnten sich die Minis am beliebte Terrassenschachspiel betätigen oder sich auf dem neuen Spielplatz hinter dem Vereinsgebäude austoben. Während die Fortgeschrittenen um die begehrten Pokale in den AK U6, U7 und U8 kämpften, erhielt jeder Anfänger neben der Olympiaurkunde eine Erinnerungsmedaille. Das gab Ansporn, nächstes Jahr auch wieder dabei zu sein.



 

6. Olympia-Miniturnier und Schnuppertag für Vereinslose

/images/uploads/f3b979747f6c8d1ac4d24d4d7dd57652.jpgvon Silvia Bloß,SV Wilkau-Hasslau





















Mit 20 sechs-und siebenjährigen Teilnehmern fand am 14.Oktober die 6. Auflage unserer vor knapp einem Jahr ins Leben gerufenen Olympia-Miniturniere eine beachtliche Resonanz. Die Kleinen wurden voll gefordert, spielten doch die schon etwas Erfahrenen bis zu 9 Partien mit Schachuhr. Von Bernd Gremm erhielten sie desweiteren wichtige Hinweise für das Verhalten während einer Wettkampfpartie und zum Gebrauch der Schachuhr. In den Partiepausen konnten Taktikaufgaben gelöst, das Mattsetzen geübt oder das Terrassenschachspiel getestet werden.

Die Neulinge bestritten zahlreiche Kurzpartien mit reduziertem Spielmaterial. So konnte die Gangart des Bauern und des Turms geübt werden. Das Einsetzen von "Zauberfiguren", die zum Matt führen, bereitete ebenfalls enormes Vergnügen. Erfreulich war auch, dass sich einige Eltern an den Übungen beteiligten, um ebenfalls Sicherheit im Gebrauch der Schachfiguren zu erlangen. Die zahlreichen Gäste erhielten durch vielfältiges Informationsmaterial einen umfassenden Einblick in die Arbeit unserer Jugendabteilung und den Schachsport insgesamt.

 

Gewerkschaften und Schach?

/images/uploads/473dcaf658802f34ffbd69400d8862fc.jpgvon Christina Siekmann, Schachklub Lehrte
















Am Samstag, 25. November fand in Lehrte eine Bildungsveranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Thema „Auswirkungen der Gesundheitsreform: Ende der Solidarität?“ statt. Annähernd 20 interessierte Gewerkschaftsmitglieder wollten dieses komplexe Thema gemeinsam erarbeiten und diskutieren.

Nicht schlecht staunten die Teilnehmer allerdings, als die Veranstaltung nicht wie üblich mit der Begrüßung durch den Referenten begann, sondern erst einmal einige Schachbretter auf den Tische gelegt wurden. Nach dem Motto „Vorbeugen hilft gegen Einsparungen im Gesundheitswesen“ mussten die Teilnehmer vor der Veranstaltung ihre geistige Fitness unter Beweis stellen. Sie wagten einige Partien gegeneinander und auch gegen die Olympiabeauftragte des Lehrter Schachklubs Christina Siekmann. Diese nutze die Gelegenheit, über Schach im Verein zu informieren und erklärte, dass auch bei uns Schachspielern eine Olympiade existiere, welche im Jahr 2008 in Dresden stattfinden wird.

Nach den Schachpartien begann Referent Volker Eggers von der DGB Region Niedersachsen-Mitte über die Eckpunkte der Gesundheitsreform, die Einrichtung des Gesundheitsfonds und die so genannte Kopfpauschale zu berichten. In reger Diskussion wurden die Absichten der Bundesregierung mit denen der Gewerkschaftsmitglieder verglichen und versucht, das Projekt Gesundheitsreform zu bewerten und sich selbst inhaltlich zu positionieren.

Aus Sicht der Schachspielerin muss es aus aktuellem Anlass nicht immer beim Schach der Weltmeister Vladimir Kramnik gegen die künstliche Intelligenz wie Deep Fritz sein. Denn wie bewiesen, kann man Schach sogar gut mit gewerkschaftlichem Engagement zu aktuellen politischen Themen verbinden. Denn gerade bei einem so vielschichtigen und kontrovers zu diskutierenden Thema ist geistige Fitness unabdingbar

 

Schach im Ferienprogramm des KJR – AG Lauf

/images/uploads/6933eafae029e18164ca83507bbd6e07.jpgBericht von Georg Petersammer, Pressewart SV Lauf














Im Rahmen des Ferienprogramms des Kreisjugendrings der Arbeitsgemeinschaft Lauf hatten Kinder und Jugendliche an zwei Nachmittagen beim TSV und beim TV 77 Lauf Gelegenheit, erste Schritte des Schachspiels zu lernen. Erstaunt stellten die Kids fest, welche unterschiedlichen Möglichkeiten die einzelnen Figuren des königlichen Spiels boten, um zu ziehen. Einzelne Mädchen und Jungs wurden selbst zu Springern, um die Gangart des Pferdes zu lernen. Die bereits erfahreneren Kinder lernten die Begriffe wie den Spieß, eine Fesselung, eine Gabel oder ein Patt kennen und werden damit wohl ihren Lehrmeistern, den Eltern oder Großeltern jetzt so manches Schnippchen schlagen können.

Das Abschlussturnier beim THW nutzten dann auch zahlreiche Kinder und Jugendliche, um ihre von den Betreuern des SV Lauf, Dietrich Berner, Patrick Süß und Georg Petersammer erworbenen Kenntnisse zu testen. Die Besten nahmen dabei ihre ersten Urkunden im Schach mit nach Hause.

 

Matt oder Patt ?

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Schach-Schulseminar im Oktober
Bericht von Wilfried Neuburger, Schachfreunde Sailauf 1967 e.V.

Matt oder Patt ? Über diese Frage wurde heftig diskutiert im ersten Schachseminartag für Anfänger im Grundschulalter.
Erst der Seminarleiter konnte dieses Problem klären und sogleich mit mehreren praktischen Beispielen aufwarten, so dass allen der Unterschied letztendlich deutlich wurde.

Gut besucht war der Schachlehrgang, den wir der Schule in Sailauf durchführten: Jugendliche im Alter zwischen 7 und 11 Jahren - Jungs und Mädchen - zeigten sich sehr interessiert und waren stets bei der Sache wenn Peter Smola Tipps und Tricks beim Schach vorführte sowie gute und ungünstige Züge erläuterte.
Zwischendurch konnten die begeisterten AkteurInnen auch untereinander ihre Kräfte messen.
Es gelang immer, die eifrigen Kids bei Laune zu halten, sie zu fordern und wenn nötig oder auch mal Diskussionen auszulösen, um ungeklärte Fragen oder ungelöste Probleme herauszuhören und anschließend darauf einzugehen.
Ehe man sich versah, waren 90 Minuten vorbei. Den Kindern und den Betreuern hat es sehr viel Spaß gemacht.


 

Weitere 49 Partien für die Aktion „2008 Simultanpartien“

/images/uploads/bfa9b3f03729b877aeaa277adcce6724.jpgvon Judith Hönecke, SV Rüdersdorf

Auch der Tag der offenen Tür des Einstein-Gymnasiums in Neuenhagen am 2. September 2006 wurde dazu genutzt, um für die Schacholympiade 2008 in Dresden Reklame zu machen.
An acht, stets dicht umlagerten Brettern, spielte Martin Wapenhans vom SV Glück auf Rüdersdorf simultan gegen Mitschüler, Lehrer und Eltern.
Nach fast 4 Stunden Spielzeit war der Siebtklässler, der am Einstein-Gymnasium die Schnellläuferklasse besucht, zwar ziemlich k.o., konnte mit 47 Siegen und 2 Niederlagen aber eine zufriedene Bilanz für sich und den Schachsport ziehen. Großes Interesse fanden auch die Info-Materialien zur Schacholympiade 2008 in Dresden.

 

Verkaufsoffer Sonntag mit Schach

/images/uploads/e13a4cc645f9783a109a68ad8aade9aa.jpgvon Rainer Bartsch, Schachdrachen Isernhagen

Am Sonntag, den 1. Oktober 2006 hat die Firma Porta-Möbel die Isernhagener Vereine eingeladen , sich auf der Parkplatzfläche vor dem Möbelhaus zu
präsentieren. Der Verkaufserlös aus einer Tombola soll unter den
beteiligten Vereinen aufgeteilt werden.

Natürlich haben wir gern zugesagt, denn es war wieder eine Gelegenheit ,
den Schachsport zu präsentieren, und ein Zuschuss für die Vereinskasse
ist ja auch nicht zu verachten.

Ein Feuerwehrwagen, Kinderspielplätze mit Gokart und eine Versorgung
Für das leibliche Wohl rundeten die Veranstaltung ab.

 

Der Tag des Schachs im Zwickauer Globus-Center

/images/uploads/13eb8d767d5498e13f82935ceac4fa42.jpgvon Silvia Bloß,SV Wilkau-Hasslau

Können wir wirklich hierbei auch noch mitmachen? Ist das des Guten nicht zu viel? Überschätzen wir unsere Kräfte nicht doch gehörig? Fragen über Fragen. Im letzten Jahr war es aus Zeitgründen wegen der massiven Vorbereitungen auf unser damaliges 11-tägiges Riesen-Schach-Event "Schach-Das Spiel der Könige" einfach unmöglich, beim Tag des Schachs dabei zu sein. Sollte es diesmal wieder nichts werden? - Das wäre ja bereits unser 20. , Wie?, ja der ZWANZIGSTE! Schach-Großwerbeaktionstag unseres SV Muldental Wilkau-Haßlau in diesem Jahr.

Klar, wir sind dabei! Denn das Globus-Centermanagement freute sich auf uns, sind wir dort doch schon bewährte Akteure. Man war sofort begeistert und sicherte uns komplette Unterstützung mit der Bereitstellung der Tischgarnituren, des Glücksrads mit samt den tollen Preisen, der Werbung in der Globus-Zeitschrift und der Werbemöglichkeit per Funk im Center für uns am Veranstaltungstag zu.

Klar war aber auch, wir würden keinesfalls auf Unterschriftenhascherei gehen, wollten ganz bewusst das ausgiebige Gespräch mit den potenziellen neuen Schachfreunden suchen. Vor und im Zwickauer Einkaufszentrum "Globus" konnten so bei regnerischem Wetter 107 Schachfreunde ans Brett gelockt werden. Nachdem Steffi, Andrea und Silvia unsere Schachstände schon sehr zeitig mit dem entsprechenden Schach-Outfit ausgestattet hatten, fanden sich auch schon die ersten Enthusiasten ein, um zunächst unseren David beim Simultanschach zu testen (siehe Bild).

 

/images/uploads/84e77d3484dc743c754b04fa5f7718f1.jpgVater Helge war an diesem Tag der Fels in der Brandung. Er bot während der gesamten 8 Stunden vor dem Globus all seine Animationskünste am Glücksrad auf, um möglichst viele Interessenten entweder für eine Simultanschachpartie gegen David, Christoph, Kay oder Markus zu begeistern oder die Schachunkundigen zu einem kleinen Einführungskurs in die Welt des Schachs zu bewegen. Bei den Kindern und Jugendlichen hatte er oft schnell Erfolg, durfte man doch nach erfolgter Teilnahme dreimal sein Glück am Glücksrad herausfordern.

 

/images/uploads/d3adca227c98d83bb279681ac9e9d32f.jpgJugendwart Dr. Rainer Staudte und seine Trainermannschaft mit Christoph, Thomas, Silvia und Gerd konnten somit recht häufig neugierige Interssenten ins Reich des Schachs entführen oder beim Wissenstest begrüßen(siehe Bild). Manche wollten aber einfach nur mal wieder eine Partie Schach spielen. Halbstündliche Lautsprecherdurchsagen durch die Organisatorin mit Informationen zum Anliegen des Tags des Schachs und Wissenswertem zum regionalen Schachgeschehen unterstützten unsere Aktion. Zahlreiche Impressionen findet ihr auch unter www.svm-jugendschach.de

Mein kurzes Resümee gleich nach Beendigung der Veranstaltung lautete:

Vereinskameraden, ihr wart Spitzenklasse! Mögen uns unsere ideenreichen Olympiawerbeeinsätze der letzten 8 Monate genügend Kraft, Zusammenhalt und Motivation für die beginnende Saison geben und wieder einige neue Schachfreunde in unseren Verein finden lassen!

Das Fazit nach einem Monat:

Es kam alles haargenau so!

Wir hatten einen Traumstart mit all unseren jeweils 5 Männer- und 5 Jugendmannschaften. Hans Sobek, einer der Neuen, kam gleich am nächsten Trainingsabend, hat inzwischen in unserer 4. Mannschaft seinen Platz gefunden und bereits sein erstes Punktspiel erfolgreich absolviert. Weitere 5 Interessenten, davon 4 Kinder, haben ihre Anmeldeabsichten durch ihre Eltern deutlich bekundet und schnuppern kräftig jeden Freitag Vereinsluft. Der schönste Lohn!

 

Kinder- und Jugend- Stadtfestmeile mit Muldentaler Schachaktionen

von Silvia Bloß, SV Muldental Wilkau-Haßlau In den letzten Jahren gab es kaum ein Zwickauer Stadtfest ohne Beteiligung der Schachsportler des SV Muldental Wilkau-Haßlau. So diente es am Samstag, dem 19. August, als gute Gelegenheit, für unseren schönen Sport und die Schacholympiade 2008 zu werben sowie auf den ins Haus stehenden Tag des Schachs aufmerksam zu machen. Die gerade noch rechtzeitig eingetroffenen äußerst attraktraktiven Werbeplakate sowie die reichlich ausgelegten Olympiabroschüren und Vereinsinformationstafeln lockten sehr sehr viele Besucher an. Felix Range, unser 10-jähriger Sieger des Wilkau-Haßlauer "Tour de Schach"- Kinderpokals, stand mehrere Stunden vor dem Hause Fielmanns als Simultanspieler für die jungen Festgäste bereit und musste eine gehörige Portion Kondition beweisen. Damit gehörten die Schachsportler zu den Attraktionen der Kinder- und Jugendmeile des Zwickauer Stadtfestes.

 

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Das Großfeldschach wurde schaarenweise umlagert und war der Publikumsmagnet schlechthin(siehe Bild). Da sich auch beim Schnuppertraining überdurchschnittlich viele junge Interessenten einfanden und demzufolge unsere Übungsleiter Thomas und Silvia alle Hände voll zu tun hatten, war es ein äußerst gelungener Werbetag. Diese Aktion steht für das kommende Jahr schon dick im Terminkalender.

 

Schach-Übungsleiterherz! - Was willst du mehr?

/images/uploads/5621fe4e309991eece261b36700d0b94.jpgAm Sonntag, dem 20. August, dem 3. Tag des Zwickauer Stadtfestes 2006, waren mit Kay, Steffi und Markus drei sehr erfolgreiche engagierte Jugendspieler des SV Muldental Wilkau-Haßlau für die künftigen Schach-Großereignisse und natürlich auch für unseren Verein in der Zwickauer City vor und als der Himmel seine Schleusen öffnete im Haus des Buches auf Werbetour. Das war die nun schon dritte Gemeinschaftsaktion mit diesem renommierten Fachgeschäft in der Zwickauer Fußgängerzone und soll mit Gewissheit Tradition bleiben. Da von beiden Seiten vorher kräftig die Werbetrommeln gerührt wurden, konnte die Jugend bei zahlreichen Simultanpartien ihr solides Können demonstrieren. Auch so manche Blitzpartie zwischen Kay und Markus war von den Gästen zu bestaunen.

Die Festbesucher nahmen unser vor dem Haus bereit gestelltes Terrassenschachspiel ständig in Beschlag und hatten auch hierbei viel Freude beim Ausprobieren ihrer Schachkenntnisse. So mancher Schachunkundige war von diesem Schachtreiben derart angetan, dass er spontan die Gelegenheit nutzte, um sich die Gangart der Schachfiguren geduldig erklären zu lassen und sich nach hiesigen Schachvereinen zu erkundigen. Ja, so lieben wir es!

 

Schachfeste und Betriebsfeiern mit Schachwerbung...

Am 5. und 6. Mai 2006 feierte die Fischwaren GmbH in Schwaan ihr 100jähriges Jubiläum. Die besten Spieler des Schwaaner SV spielten Simultanpartien. Auch das vereinseigene Großfeldschachspiel wurde aufgebaut und fand großen Anklang besonders bei den Jugendlichen.
Am 10. Juni 06 folgte in Bützow eine Festveranstaltung anlässlich des 10jährigen Bestehens der Miniaturstadt,. Der Schwaaner SV organisierte zu diesem Anlass Gartenschach und Galgenkegeln. Mitglieder des Vereins animierten die Festbesucher zum Spiel und standen bei den Partien mit Rat und Tat zur Seite.

Am 18., 19. und 20. August 06 wurde der Schwaaner SV dann auf dem 11. Brückenfest aktiv, dem „Stadtfest des Jahres“.

 

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Der 20. August war als „Tag der Vereine der Stadt“ deklariert und so veranstaltete der Schwaaner SV zu diesem Anlass ein 11. Mal sein mittlerweile traditionelles Simultanschach.
Wie jedes Jahr ließen Männer, Frauen, Kinder und Senioren sich gerne auf die eine oder andere Partie ein, die dieses Jahr allerdings aus wetterbedingten Gründen in einem Zelt ausgetragen werden musste. Insgesamt nahmen 21 Spieler teil, davon 8 Schüler. Die Sieger und Remisspieler erhielten eine kleine Anerkennung für ihr Spiel, alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde.

 

Stadtjugendring Lehrte bietet Olympiaplattform

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von Christina Siekmann, Schachklub Lehrte

Schon wieder eine öffentlichkeitswirksame Maßnahme alleine organisieren? Und das als kleiner Schachverein? Der Stadtjugendring (so was gibt es in fast jeder Stadt!) ist ein Konglomerat aus unterschiedlichsten Interessengruppen, die, wenn sie denn mal zusammenarbeiten, eine ganze Menge bewegen können. In Lehrte veranstaltete der StJR am 16.09.06 ein Jugendfest, an dem sich eine bunte Mischung von Vereinen beteiligte. Mit dabei der SK Lehrte.

Werbeplakate mit unserem Logo wurden im Vorwege breitflächiger ausgehängt, als ein einzelner Verein es leisten könnte. Durch die Vielfalt der Angebote wurde eine deutlich höhere Interessengruppe angesprochen, als es bei einer „Monoveranstaltung“ der Fall ist. So wurde unser Schachstand immer wieder von „Zufallsbesuchern“ bevölkert.

Auch einige ehemalige Mitglieder nutzen die Gelegenheit zu beweisen, dass sie immer noch die Regeln und einige Tricks beherrschten.
Das aufgestellte Gartenschachfeld markierte schon auf weitere Entfernung unser Angebot und wurde meist von Vätern mit ihren kleinen Söhnen belegt. Die ausgelegten ‚Olympia-Magazine’ und die Werbeplakate wirkten als „Eye-catcher“ und Gesprächseinstieg über das Thema Schach als Sport und was wir im DSB so alles bewegen. Eine Weltmeisterschaft der geplanten Größenordnung hätten uns die Wenigsten zugetraut. Einigen Interessenten haben wir den Besuch 2008 in Dresden schmackhaft machen können.

Und was war unser Aufwand? Ein Plakat mit entwerfen und ein paar davon aushängen. Und dann an einem sonnenverwöhnten Nachmittag ein paar Stunden im Freien unserem liebsten Hobby nachgehen und ein paar Partien spielen. Bleibt als einzige Arbeit der Transport der Figuren. Dafür haben wir jetzt ein Chessmobil(variabel nutzbar zum Transport von Figuren und Spielern! Siehe Photo)

 

20 Partien für unsere Aktion "2008 Simultanpartien"

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Bericht von Wolfgang Werk, SV Rüdersdorf "Glück auf"

Alljährlich zum Woltersdorfer Sommerfest präsentieren sich Vereine und politische Parteien am jeweiligen Sonnabend nachmittag den Bürgern.
Die Veranstaltung fand diesmal am 26.August, wie immer auf der Maiwiese an der Woltersdorfer Schleuse statt.
Wir nutzten nach einjähriger Pause zum 2.Mal die Gelegenheit, die Erfolge und Schachangebote unseres Vereins darzustellen und für das Schachspielen zu werben und an unserem Stand kam auch keine lange Weile auf. Es blieb keine Zeit für die verabredeten Partien untereinander! Jung und Alt fanden sich ein, um zu schauen oder um selbst Schach zu spielen. Viel Interesse fanden auch die aufgebauten Problemstellungen. Die ausgelegten Flyer der Schacholympiade regten zur Mitnahme an. Mancher erkundigte sich nach Zeit und Ort der Übungungsnachmittage bzw. Spielabende. Neidisch schauten uns die Vertreter der benachbarten Parteistände ob dieses Zuspruches über die Schulter.

 

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Carsta Göring, Madlen Walther, Dieter Krause und Wolfgang Werk spielten einige Simultanpartien. Beim Interview durch den Moderator der Nachmittagsveranstaltung hatte ich Gelegenheit, einiges zum Schach im allgemeinen, aber auch etwas zum Verein "Glück auf" und zu unserem Leistungsangebot Schach zu sagen.
Dieser Nachmittag war zweifellos ein gelungener Auftritt. Das rege Interesse ermutigt zur Wiederholung. Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich der eine oder andere angeregt durch unsere Sommerfestbegegnung bald in unsere Reihen verirrt. Sei es, um einfach nur Entspannung und Abwechslung beim gemütlichen Freizeitschach zu finden oder etwa nach größeren Erfolgen im harten Wettkampfschach zu streben.

Bleibt mir nur noch übrig, allen, die an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mitgewirkt haben, zu danken, insbesondere Carsta Göring, die u.a. kurzfristig einsprang, mit Unterstützung Ihres Ehegatten das Material zur Maiwiese zu bringen und Madlen Walther, die trotz vormittaglichem Autocrash die Nerven hatte,
bis in den späten Nachmittag hinein junge Schachinteressenten für's Schach zu begeistern.

 

Olympisches Wachstum in Lehrter Schrebergärten

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von Christina Siekmann, Schachklub Lehrte

„Regen ist gut fürs Wachstum!“ „Regen stört eigentlich unser Wachstum. - Sonne ist besser!“
„Je länger Du es reifen lässt, desto besser.“ „Wenn Du zu lange wartest, hast Du verloren!“
„Im Winter passiert bei uns nicht viel.“ „Bei uns ist im Winter jedes Wochenende was los.!“
Bei diesen gegensätzlichen Statements zweier Vereinsvorsitzender am Rande des Lehrter Stadtfestes ist sicherlich kein Pressevertreter auf die Idee gekommen, sich den 9.September als Termin für den Bericht über den Beginn einer hoffentlich langen und für beide Vereine ‚ertragreichen’ Zusammenarbeit zu notieren. Daher notieren wir für die Chronik eben selber:
Der Gartenverein Abendfrieden möchte seine Kleingartenkolonie attraktiver gestalten. Auf einem Stadtfest im Sommer sieht der Vorsitzende den Schachstand des SK Lehrte mit dem „Eyecatcher“ Freilandschach. Gerne stellen die Denksportler den Gartenfreunden ihr Know-how zur Verfügung. Und schon drei Wochen später ist das Feld bestellt, äh, sind die vierundsechzig Felder superakkurat verlegt und die Figuren bestellt. Die feierliche Eröffnung des Feldes soll im Rahmen des ‚Tags der offenen Tür’ in der Gartenkolonie geschehen. Liebevoll sind dafür die Gärten geschmückt. Für die Kinder ist ein Spielparcours aufgebaut. Als fachlich kompetente Betreuer der Schachecke bieten sich Mitglieder des Schachklubs an. Interessant, wie viele bekannte Gesichter im Laufe des Nachmittags bei uns Station machen. „Dich kenn ich doch. Kannst Du mir noch mal zeigen wie das Pferd springt?“ wird ein Betreuer von einem Dreikäsehoch an seine pädagogischen Einsätze während der Sommerferien-Passaktion erinnert. – Auf dem großen Freilandfeld macht es besonders viel Spaß, wie ein Springer zu hüpfen. Plötzlich zerschneidet ein langanhaltender Schrei tief aus der schwarzen Bauernstellung die samstägliche Ruhe in den Schrebergärten. Benjamin, 15 Monate alt und nur etwas größer als der König, hat den Springer auf B8 fest umklammert und sich mit der Beute schon 10 Schritte von der Spielfläche entfernt, bevor die Mama ihn eingeholt hat und erzieherisch ernst den Rückmarsch befiehlt – diese Spielverderberin! Unter Protest und nur gegen eine Bestechungsgebühr in Höhe eines Lollis wandert die Figur zurück auf A6. Na gut, gültiger Zug, und das mit ‚Springer am Rand,...’ erklären wir Ben, wenn er im nächsten Jahr wieder zum Gartenfest kommt. Wir, vom Schachklub Lehrte, haben jetzt schon fest unsere Teilnahme zugesagt. Und auch zwischendurch lässt sich sicher bei schönem Wetter mit den neuen Freunden eine gemütliche Partie spielen. – Dabei wächst garantiert die Olympische Idee - und die Pflanzen wachsen ganz nebenbei.

 

Wasser-Schach

/images/uploads/4a3c572f253b49e1497f4d6b460ac78d.jpgvon Frank Kimpinsky, SV Empor Berlin, Abt. Schach

Derzeit werden von einigen Übungsleitern im Schach völlig neuartige Trainings- und Wettkampfformen entwickelt, um die „Einheit von Körper und Geist“ zu verbessern.
Beim so genannten Wasserschach gilt eine Partie auch als verloren, wenn der eigene König „abgesoffen“ ist.

Andere Trainingsformen beinhalten 50m-Freistil-Schwimmen nach Figurenverlust sowie einen Wasserrutschen-Bonus bei einer erfolgreichen Kombination. Erste Erfolge wurden schon erzielt: Alle Teilnehmer haben die Schwimmprüfung bestanden


 

Die Schach-Drachen beim Ortsfest

von Rainer Bartsch

Am 2.9.2006 war wieder unser Ortsfest angesagt.
Wir haben wie stets bei solchen Anlässen unsere Schachtische aufgebaut und
die Festbesucher zum Spielen eingeladen.

Wieder haben wir uns etwas Neues einfallen lassen!

Wir haben Spieler unseres Vereins mit unseren Einzeltischsets zwischen die Bier-
und Essenstände gesetzt und Blitzschach spielen lassen. Das hat uns erhebliche Aufmerksamkeit eingebracht und war auch der Zeitung eine Meldung wert.

Wir hoffen , das wir mit ständiger Präsenz den Schachsport langsam aber sicher
in das kollektive Bewusstsein der Bürger in Isernhagen bringen können.

 

Schach am See

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von Rainer Bartsch, Schach-Drachen Isernhagen

Die Schach-Drachen haben auch dieses Jahr am Altwarmbüchener See
an den Samstagen und Sonntagen bei schönem Wetter das Gartenschachfeld
besetzt und viele Jugendliche und Erwachsene zum Schach eingeladen.

In diesem Sommer haben wir uns etwas Neues einfallen lassen und fünf Camping-Sets
(Tisch und zwei Sitzplätze, klappbar) vom Vereinsgeld gekauft. Nun können Spieler
sich am See (oder bei Veranstaltungen) einen der Sets und ein Schachspiel leihen und sich
einen Platz nach Wunsch suchen. Diese Tische waren oft komplett ausgebucht.

Unser Angebot hat doch viele Einwohner
zum Schach animiert, auch ungeübte und Gelegenheitsspieler.
Wer wollte, hat natürlich von unseren Vereinsspielern Unterstützung bekommen.

 

Schach „gleich um die Ecke“

/images/uploads/b6f4277e8d1ebf8a71e04618e2e467c1.jpgvon Frank Kimpinsky, SV Empor Berlin, Abt. Schach



Anlässlich des 50 jährigen Jubiläums veranstaltete die Wohnungsbaugenossenschaft „Solidarität“ Berlin – Lichtenberg am 25.08.2006 ein Sommerfest.

Wir waren mit einem Stand vertreten. Es bestand für jeden Besucher über 6 Stunden die Möglichkeit, freie Partien zu spielen, sich im Simultan mit einem unserer Jugendspieler zu messen und sich über die Olympiade 2008 in Dresden zu informieren.


Aktuelle Olympiahefte wurden an Interessierte übergeben: Dafür hatten wir einen recht ungewöhnlichen Verteiler engagiert;-)


Da das Wetter mitspielte, war der Pavillon ein ums andere Mal ziemlich umlagert.


Auch wenn keine neuen Mitglieder gewonnen wurden, blieb die für viele neue Erkenntnis, dass Schach nicht nur eine interessante Freizeitgestaltung ist, sondern auch sportlichen Wert besitzt, ja sogar eine Olympia-Disziplin ist!

 

Tag des Schachs in Lübeck

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Der neujährige Simultanspieler Rasmus Svane


von Detlef Koch, Olympiaverein Lübeck

Am 26. August, 2006 zwischen 13:00 Uhr und 18:00 Uhr fand im Rahmen „Tag des Schachs“ eine Simultanveranstaltung in Lübecks Fußgängerzone statt. Der jüngste Simultanspieler war der neunjährige Rasmus Svane (Vizelandesmeister U10). Er spielte sowohl gegen Kinder und Erwachsene an neun Brettern, gab nur eine Partie Remis und gewann alle anderen Partien. Wir danken Rasmus und freuen uns mit ihm.

 

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IM Sergei Salov und Maximilian Kölsch (U18) beim Simultan

Als nächstes spielte der Landesmeister U18 Maximilian Kölsch, IM Sergei Salov, und am Schluss der ehemalige Landesmeister der Herren Ullrich Krause. Die Veranstaltung diente dazu Schach in der Öffentlichkeit vorzustellen und seine Verbreitung zu fördern. Die Veranstalter waren sehr glücklich damit und werden etwas Ähnliches auf dem Altstadtfest wiederholen.

 

Schachbegeisterung vertrieb dunkle Regenwolken

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Wieder über 100 Besucher aus nah und fern beim Tag des Schachs am Laufer Marktplatz.

von G. Petersammer, SV Lauf

Fast schien es so als würde der “Tag des Schachs 2006“ ein Opfer des unbeständigen Augustwetters zu werden. Noch beim Aufbau des Schachstandes kurz vor 10 Uhr beim Alten Rathaus war der Himmel dunkel wolkenverhangen und es begann leicht zu nieseln. Vorsorglich wurde ein Pavillon mitaufgebaut, um zumindest einen Teil der Tische und Bänke wie auch den Informationsstand vor drohendem Regen zu schützen.

Mit dem Start der ersten Schachpartien verschwanden die letzten Regentropfen, so dass nachmittags bei blauen Himmel und Sonnenschein die Begeisterung für das königliche Spiel zunehmend wuchs. Der Wettergott ist wohl ein Schachspieler.

Zahlreiche engagierte Mitglieder des SV Lauf, wie Wolfgang Hauernherm-Thoma, Georg Petersammer, Andreas Bogner, Herbert Dietrich, Rainer Hartmann, oder Max Hopf, wie auch die Jugendbezirksligaspieler Patrick und Pascal Süß, Benedict Schuhmann, aber auch die Altmeister Rudolf Voack und Hans Kraußer zeigten den Passanten, welchen Spaß man mit den sich unzählig bietenden Möglichkeiten beim Schach haben kann.

Besonders Kinder und Jugendliche waren von ihren ersten Schachpartien derart begeistert, dass sie von den Eltern förmlich losgerissen werden mussten, um die Heimfahrt mit Zug, Bus oder Auto nicht zu verpassen.

Während die “Jungen“ meist schnell bei der Sache waren, mussten die vorbeieilenden älteren Bürger meist erst in eine Gespräch zum Thema Schach verwickelt werden. Darin stellte sich meist heraus, dass viele bereits die Regeln kannten, aber Sorge trugen im Spiel hoffnungslos unterlegen zu sein (“Ich hab doch schon 15 oder 30 Jahre nicht mehr gespielt“ –“hab nur die Anfangszüge in der Schule gelernt). Doch Tiefstapelei half nichts, der Hobbyspieler trat ans Brett. Die meistern hielten überraschend gut mit – viele ergatterten dabei durch einen Sieg oder ein Remis gar einen Eisgutschein oder eine süße Überraschung.

Dass sich der Tag des Schachs über die Grenzen der Stadt herumgesprochen hat bewiesen Gäste aus Nürnberg, Hersbruck, Altdorf, Leinburg, Röthenbach, Rückersdorf oder Weißenbrunn. Sogar Internationalität zeigte sich, indem Türken, Ukrainer und Russen an die Bretter traten. Vom Schachkreis Mittelfranken Ost gastierten der neue Spielleiter Jürgen Vennemann und Kassier Norbert Bader vom SC Hersbruck. Das Duell mit den Meisterblitzern des SV Lauf suchten die Landesligaspieler Friedrich Hanisch und Lothar Rösch.

Auch wenn das Wetter diesmal nicht so ganz mitspielte, der drohende Regen hielt sicherlich einige von einer Freiluftveranstaltung ab, können die Organisatoren wieder eine positive Bilanz ziehen. Eine besondere Freude war diesmal der hohe weibliche Anteil, der sich am Schachgeschehen beteiligte.

 

Schachwerbung auf dem Culitzscher Sommerfest

/images/uploads/e0fda995b4991b608ab96895fc6436ff.jpgvon Silvia Bloß
Am 15. Juli 2006 lud die Bürgerinitiative zum Erhalt der Culitzscher Grundschule zu einem Sommerfest ein. Culitzsch ist ein eingemeindeter Stadtteil von Wilkau-Haßlau. ,Da könnten wir unsere Gäste doch auch mit unserem schönen Sport vertraut machen und für Schach-Olympia und die Tour de Schach werben', dachten sich die Initiatoren, die rührige Familie Simon, deren Kinder Tessa und Max seit kurzer Zeit beim SV Muldental Wilkau-Haßlau die Geheimnisse des Spiels auf den 64 Feldern ergründen. Wie gut sie daran taten, sah man schließlich an den ständig belegten Brettern. Sogar einige Schaukämpfe boten die Youngster an. Jugendwart Dr. Rainer Staudte, der in dieser Schule einst das ABC erlernte, ließ es sich nicht nehmen, zahlreiche wissbegierige Festgäste in das königliche Spiel einzuweihen bzw. geduldig Auskunft über die Schach-Großereignisse zu geben.

 

SK Lehrte formiert die übernächste Damenolympiamannschaft

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Sommerferien 2006. Hitze, Sonne, Urlaubsstimmung. Wer denkt denn bei solchen Rahmenbedingungen an Schach? Na klar, der SK Lehrte. Und da die Damenmannschaft für Dresden 2008 ja schon nominiert ist, plant der SKL weiter. Im Jahr 2020, wer vertritt uns dann bei der Schacholympiade? Vielleicht Berit, Wiebke, Swantje, und Lea aus Lehrte.

Der SKL nutzte die Ferienpassaktion der Stadt um einen Olympia-Schachkurs speziell für Mädchen anzubieten. Einigen der möglichen Nachwuchsstars wurden von der 2.Frauenbundesliga-erfahrenen Schachfreundin Christina Siekmann die Grundregeln des königlichen Spiels beigebracht. Während die kleinen Königinnen dann ihr erlerntes Wissen unter Aufsicht von Jugendwart Marcel Jünemann selbst am Brett unter Beweis stellen konnten, wurde den Eltern von der Olympiabeauftragten des Vereins kurzweilig die Schacholympiade in Dresden erläutert und ganz nebenbei auch etwas Werbung für das königliche Spiel im SK Lehrte eingeflochten.

Nach einer Pause mit leckerem Kuchen ging es im zweiten Teil ums Mattsetzen. Natürlich wurden die Motive situativ dem Kenntnisstand angepasst. Getreu dem olympischen Gedanken ‚Dabei-sein ist alles’ sollte doch jede Teilnehmerin zum Abschluß eine Medaille, äh, Urkunde erhalten. Das in Klarsichthülle für den Heimweg geschützte Dokument wurde durch das aktuelle Olympiamagazin und einen Infozettel über die normalen Trainingszeiten im SKL ergänzt.

Nun sind wir gespannt, ob die Mädels in 2008 mit Ihren Eltern als Zuschauer nach Dresden fahren und dann 12 Jahre später in ??? selbst am Brett sitzen werden. Aber wenn auch nur eine ‚Blut geleckt’ hat an unserem schönen Sport, hat sich die Aktion für den Verein schon gelohnt.

 

Ortsfest mit den Schachdrachen

/images/uploads/b72b6bc93d8bbd56579960af38ccb985.jpgvon R. Bartsch

Die CDU hatte diesmal ihren Regionswahlkampf mit ihrem jährlichen Ortsfest zusammengelegt und ein ordentliches Fest mit 2 Kapellen, Bühne und
zahlreichen Getränke- und Imbissbuden auf die Beine gestellt.

Die Schach-Drachen haben sich natürlich die Gelegenheit nicht nehmen lassen ,
wieder einmal präsent zu sein und die Bürger zum Schach einzuladen .
Die Organisation haben wie immer der 1. und 2. Vorsitzende durchgeführt.
Wir waren gut besucht, so das uns langsam unser Werbematerial ausging.
Daher wurde bereits beim Wirtschaftsdienst des deutschen Schachbundes das Angebot für ein komplettes Werbepaket bestellt .

Auch diverse Ortspolitiker haben unseren Stand besucht und wollten damit dokumentieren,
das unser Schachclub ein wichtiger Bestandteil des Sport- und Kulturlebens in unsererem Ort ist

 

Spielen unter freiem Himmel mit dem Lehrter Schachklub

/images/uploads/910aac6433cac17642076b497ce9c11d.jpgNach dem Motto „Schach unter freiem Himmel“ bot der Schachklub Lehrte (SKL) Passanten in der Lehrter Innenstadt bei strahlendem Sonnenschein die Möglichkeit, sich gegen Vereinsspieler oder Freunde im Schach zu messen. Die SKLer verteilten zusätzlich die Infobroschüren zur Olympiade und erklärten staunenden Interessierten, wann und wo die Schacholympiade stattfinden wird.
Das Presseecho aus dem "Marktspiegel" vom 26.07.2008 finden Sie hier!

 

"Deutschland bewegt sich!" in Zwickau - Der SV Muldental Wilkau-Haßlau war dabei!

/images/uploads/5dc6b65f6aed29f8b54c25f4cac2c0c3.jpgvon Silvia Bloß
Die dreitägige von der BARMER initiierte Aktion war trotz enormer Hitze ein großer Erfolg für den Schachsport. Jugendtrainer Stephan Völz und der zur Zeit leistungsstärkste Jugendliche der Muldentaler, Kay Schaarschmidt, luden am Freitag, dem 23.06.06, zum Auftakt beim öffentlichen Vereins- Kinder- und Jugendtraining zum Simultanschach ein. Die Großfeld-Blitz-Schaukämpfe zwischen Steffi und Erik waren ebenfalls ein echter Hingucker.
Unter dem Motto "Jogging fürs Gehirn" gab es außerdem ein Schnuppertraining für Anfänger. Selbst der legendäre Sport-Animateur "ADI", schaute bei unseren Brettkünstlern vorbei. Die Gelegenheit eines Erinnerungsfotos ließen sich unsere Akteure natürlich nicht entgehen.

 

2. Tag

/images/uploads/8e3819bd3fe945e3562f7ccc1bb6caa9.jpgAm Samstag, dem 24.06.06, als die Regionalkonferenz der DSJ unsere Jugendfunktionäre in Beschlag nahm, schwangen unser stellvertretender Abteilungsleiter, Jürgen Meyer, und das 1. Brett der gerade in die Sachsenliga aufgestiegenen 1. Vertretung des SV Muldental Wilkau-Haßlau, Uwe Schuffenhauer, und Sohn Robert auf dem Zwickauer Hauptmarkt beim Simultanschach bravourös das Zepter. (das Bild zeigt die Akteure von der Hitze etwas gezeichnet)

 

/images/uploads/364db8909b0c45488abd3f83b2652084.jpgAuch Sachsens Schachpräsident, Andre Martin, machte trotz unerträglicher Hitze und Fußball-WM eine kurze Stippvisite in der Robert-Schumann-Stadt. Am Nachmittag lud Blitzas Bernd Gremm (Bild) zum Simultanschach ein. Das Großfeld- und das Terrassenschachspiel für die Kleinen waren ständig umlagert.

 

3. Tag

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Am Sonntag, dem 25. Juni, zogen wir schließlich vor das wunderschöne Zwickauer Rathaus unter die Schatten spendenden Bäume. Unsere Schachstände waren stets ein Publikumsmagnet. Jugendwart Rainer Staudte und Thomas Wutzler hatten nun beim Kindertraining Schwerstarbeit zu leisten. Stephan Völz wurde beim Simultanschach ebenfalls voll gefordert. Um 14.30 Uhr schlug schließlich die große Stunde unseres jungen Webmasters unserer Jugendwebsite, Markus Bindig. Als Teil des großen Bühnenprogramms spielte er gegen unsere jungen Sachsenmeisterinnen der letzten beiden Jahre, Diana Cozma und Elisabeth Schlemmer, eine fesselnde Blindschachpartie. (Bild) Durch Rainers begeisternde Moderation wurde dieser Programmpunkt zu einem echten Highlight. Markus ließ sich schließlich nicht von den beiden Meisterinnen überraschen und siegte.

 

Die Zwickau Arcarden erneut in den Händen der Muldentaler Schachjugend

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von Silvia Bloß
In Zwickaus Einkaufszentren und bei zahlreichen Volksfesten ist es schon seit vielen Jahren ein gewohnter Anblick, dass Muldentaler Schachsportler jeden Alters bei Simultanvorstellungen, Schaukämpfen, Kinder- , Familien- , Senioren- sowie Blitzmeisterschaften und sogar Kinder- und Männerpunktspielen inmitten des Einkaufs- bzw. Festgetümmels für Aufsehen sorgen.

So war es auch wieder am Samstag, dem 17. Juni 2006. Stolze Schacheleven und nicht minder stolze Eltern erblickte man zu Hauf in den rundum auf die Fußball-WM eingestimmten ZWICKAU ARCADEN. Bis 14.30 Uhr gehörte an diesem Tag die Hauptaktionsfläche allerdings dem Schachnachwuchs der Zwickauer Region. Die Schnellschachmeister der Kitas sowie der Klassen 1 bis 6 wurden im Fünf-Rundensystem im Rahmen der 15. Kinder-und Jugendsporttage gekürt. Das Feld der 20 Leistungsstärksten beherrschten mit Diana, Milan, Felix und Kevin (je 4 Punkte aus 5 Partien) gleich 4 Talente des SV Muldental Wilkau-Haßlau. Mit Pia Hensel von der Benz-GS Zwickau führte ebenfalls ein Mädchen die Konkurrenz der 12 jüngsten Amateure, die größtenteils ihr erstes Turnier spielten, an. Die inzwischen sechsjährigen Tessa und Patricia, die wir schon von unseren Olympia-Miniturnieren her kennen, mischten im Feld der Amateure, also der Vereinslosen, kräftig mit. Milan, der im Dezember vergangenen Jahres bereits beim ersten Miniturnier dabei war, konnte sich bereits an die zweite Stelle!!! des Hauptturniers setzen. Welch eine sportliche Entwicklung für den Achtjährigen!

 

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Unsere Jugendlichen mit Kay Schaarschmidt, Steffi Bloß und Erik Baumann (im Bild) hatten die Leitung dieses Turniers wie im Vorjahr im WÖHRL fest im Griff und ernteten vom zahlreichen Publikum großes Lob. Erik und Kay stellten sich nach dem Wettbewerb den begeisterten Kids aus immerhin 11 Schulen und zwei Kitas und den faszinierten Zuschauern zum Simultanschach.
Während Jugendwart Rainer Staudte und der unermüdliche Thomas Wutzler auch vor dem Einkaufstempel mit Großfeldschach und Schach für jedermann für unsere nächsten Events sowie die nahenden Großereignisse Tour de Schach, Tag des Schachs und die Schacholympiade 2008 in Dresden warben, trugen unsere engagierten Schacheltern ebenfalls spitzenmäßig dazu bei, dass dieser Tag mit Sicherheit ein bleibendes Erlebnis für die Jüngsten wird.

 

Parkfest der Neuen Welt - 2. Tag

/images/uploads/af06a12c68d226ff05e5a0a2532cb847.jpgvon Silvia Bloß















Zu unserem Leidwesen machte der 11. Juni 2006, welcher ein Sonntag war, seinem Namen alle Ehre. Doch wir sind ja Kämpfer und nahmen trotz erneuter fast unerträglicher Hitze unsere Schachwerbe-Aktionen auch am zweiten Tag des fantastisch organisierten Parkfestes in Angriff. Nach dem ausgiebigen Bestücken der großen Außenscheiben des Konzert-und Ballhauses mit Plakaten zur Tour de Schach und weiteren Informationstafeln zur Vereinsgeschichte, zum Breitenschach, zur Jugendarbeit unseres SV Muldental Wilkau-Haßlau waren die Schachbretter und Figuren dank vieler fleißiger Helfer im Nu aufgebaut. Das publikumswirksame Großfeldschach wurde wieder von Beginn an in Beschlag genommen. Einer unserer erfolgreichsten Jugendspieler, Miguel Rivera, war heute der Matador an den 10 Simultanbrettern. Aber auch Diana und Elisabeth standen wieder zu Simultankämpfen bereit.

 

/images/uploads/30379068b3b824fc1545a45a96420636.jpgDanach hatten auch die Jugendlichen ihre Wettkampfpremiere im Zweiermannschafts- sowie Einzel-Konditions-Blitz. Diese Wettbewerbe erwiesen sich erneut als äußerst publikumswirksam und lockten immer wieder Schaulustige an. Auch nach der öffentlichen Siegerehrung zogen unsere Jugendlichen mit zahlreichen Schaukämpfen alle Register ihres Könnens und enormen Kampfgeistes. Somit wird sicherlich vielen Festgästen unser zweitägiges Schachspektakel in guter Erinnerung bleiben.

 

Parkfest der Neuen Welt mit Muldentaler Schach-Aktionen

/images/uploads/7df019ae859711e2b5ced8e243aff65e.jpgvon Silvia Bloß
Bereits zum zweiten Mal waren die jungen Schachsportler des SV Muldental Wilkau-Haßlau zu Gast beim Parkfest der Neuen Welt in Zwickau. Am Samstag, dem 10. Juni, gaben Martin Schlemmer, Diana Cozma und Elisabeth Schlemmer bei brütender Hitze bei Simultanvorstellungen an insgesamt 10 Brettern Kostproben ihres Könnens ab. Trotz der hohen Temperaturen gab es viele Neugierige, die die Fähigkeiten unserer jungen Spitzenspieler testen wollten. Ein Schaukampf unserer beiden Sachsenmeisterinnen war sogar Teil des großen Bühnenprogramms dieses erlebnisreichen Kinderfestes und wurde mit viel Beifall belohnt

 

/images/uploads/8dc388642f9955ca153ec90d15739171.jpgBei atemberaubenden Zweier-Mannschafts-Konditionsblitzwettbewerben im Rahmen der 15. Kinder-und Jugendsporttage zogen die Fünft- bis Achtklässler der Zwickauer Region immer wieder die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Auch der Einzel-Konditionsblitzwettbewerb der Grundschüler wurde angesichts der hohen Temperaturen gut angenommen und hat seine Feuertaufe bestens bestanden.

 

"Spiel doch mal Schach"

/images/uploads/565c339ade736d048f5ce9216f858c7c.jpgvon Silvia Bloß, vom SV Muldental Wilkau-Haßlau














Mit spannenden Duellen der Schach-Familien Schulz und Baumann im Großfeld-Konditionsblitz und bei Simultanschachvorstellungen unserer Zwölftplatzierten der Deutschen Vereinsmeisterschaften der AKU12, Anja Schulz, Martin Schlemmer und Marco Baumann sowie dem Frontmann unserer U16 und U20, Michael Schulz, zogen am Samstag, dem 27.05.06, die Muldentaler Schachasse ab 11.00 Uhr vor dem Möbelhaus PORTA viele Zwickauer und deren Gäste in ihren Bann.
Die sehr werbewirksamen Plakate des Deutschen Schachbundes unterstützten unseren Werbeauftritt für die Tour de Schach und die Schacholympiade.

 

/images/uploads/f8fcbf8cb7ad046a36e56eb0b412d33d.jpgBei einem weiteren Highlight, der Simultanschach-Vorstellung der Mannschaftsleiterin unserer 1. U16-Vertretung, FIDE-Meisterin Petra Schulz, konnten sich ab 13.30 Uhr 10 Mutige von der Spielstärke der Frauenbundesliga-Spielerin überzeugen.
Die elfjährige DEM-Dritte von 2004 und Neunte von 2005, Anja Schulz, wurde von Abteilungsleiter Siegfried Schneider und vom PORTA-Chef, Herrn Schade, mit allen guten Wünschen zu ihrer dritten DEM-Teilnahme verabschiedet.
Über einen Gutschein konnten sich am späten Nachmittag zum Abschluss der äußerst gelungenen Aktion des SV Muldental Wilkau-Haßlau sechs Preisträger, die das Schachrätsel, ein Matt in zwei Zügen, richtig gelöst hatten, freuen.



 

SK Lehrte lässt olympisches Feuer auch von Dauerregen nicht löschen

/images/uploads/18dd757a42d6c39181a7e8973b3f43ad.jpg


















Ein Sonnabend Nachmittag im Mai. Ganz Deutschland hat sich dem Regen ergeben. Ganz Deutschland? Nein! Ein kleines Dorf etwas östlich von Hannover feiert Altdorffest. – Wie jedes Jahr im Mai haben, vom Ortsrat koordiniert, die örtlichen Vereine ihre Stände zwischen Dorfteich und Kirche errichtet. In diesem Jahr hatte auch der Schachklub Lehrte dort einen Stand aufgebaut, an dem Werbung für die Schacholympiade 2008 in Dresden (und auch den Schachklub Lehrte) gemacht wurde.

Zwei Bierzeltgarnituren, sechs Bretter, Figuren, ein paar Uhren wurden aufgestellt und Werbematerial ausgelegt. Ein großer Sonnenschirm sollte Schutz gegen kleinere meteorologischen Unwägbarkeiten bieten.

Pünktlich zum Startschuss um 14:00 Uhr begann der Dauerregen.
Kalter Wind wehte ein paar Werbezettel in die nasse Gosse. Der Rest wurde vorsichtshalber ins trockene Auto verstaut.
Keine idealen Bedingungen für Schachspieler, die eher fast, beheizte Räume für die Ausübung ihres Sportes bevorzugen.
Alles wieder einpacken und resignieren, wie es einige Kinder mit ihren Flohmarktständen verständlicherweise machten? Nein! Das widerspricht dem olympischen Gedanken und dem Stolz der Organisatoren.

Zumal sich eine kleine Gruppe Kinder unter dem Schirm versammelt hatte und ihre Kenntnisse aus den Schulschach-AGs auffrischten. Den zuschauenden, frierenden Erwachsenen wurden derweil allgemeine Erklärungen zum Schachsport und der bevorstehenden Schacholympiade in Deutschland gegeben. Das da die zweitgrößte Veranstaltung (nach Zahl der teilnehmenden Nationen) nach Deutschland geholt werden konnte, erstaunte alle.

Nach dem Abbau gegen 18:00 Uhr mussten die Figuren und Bretter zum Trocknen erst einmal im Vereinsheim ausgebreitet werden. Heißer Tee mit Zitrone und eine dampfende Badewanne verhinderten bleibende gesundheitliche Schäden bei den SKLern.

Ein paar Tage später war auch der Humor von Standleiter und Vereinschef Jörg Tenninger wieder aufgetaut: „Weiter so! Dann gewinnen wir garantiert einen Preis im Olympiawettbewerb. Und davon kaufen wir ein Zelt und einen großen Kocher für Glühwein!“

Zusammengefasst war dass sicher keine Aktion, die Massen an Leute erreicht hat.
Aber, in unseren Augen sollte der olympische Gedanke zählen und auch der Einsatz unter wetterwidrigen Bedingungen mit Olympia-Punkten belohnt werden.

 

Schachwerbung in der Eckersbacher Christophoruskirche

/images/uploads/1a7d480ec78a1baa8d892f7fb79ffef8.jpgvon Silvia Bloß
Traditionell sind die Schachsportler des SV Muldental Wilkau-Haßlau gern gesehene Gäste des Eckersbacher Stadtteilfestes vor der Christophoruskirche. Da Petrus seine Schleusen leider auch traditionell weit geöffnet hatte, zogen wir ins Innere der heiligen Räume.
Am Samstagnachmittag des 13.05.2006 hatten Christian und Phillip beim Kinder-Simultanschach gleich zu Beginn des Festes ihren großen Auftritt und mussten sich dem Ansturm der zahlreichen Erst-und Zweitklässler erwehren. Anschließend ließ der 13-jährige Martin Schlemmer beim Simultanschach sein Können aufblitzen. Ein mit viel Werbematerial gespickter Infostand gab Auskunft über unsere Jugendarbeit und wies auch auf die Schacholympiade hin.

Zwei Handicap- Schnellschachturniere lockten besonders jugendliche Schachinteressierte, aber auch einige vereinslose Hobbyspieler ans Brett. Bemerkenswert war, dass niemand sieglos blieb. Auch wer nur mal in einer Partie seine in Vergessenheit geratenen Schachkenntnisse auffrischen oder seine ersten Züge am Brett wagen wollte, fand stets genügend Spielpartner. Klaus Ahlswede sowie Antje und Uwe Seidel waren erneut unentbehrliche Helfer.

 

Handicap-Blitz-Schaukämpfe und Kinder-Simultanschach bei REWE

von Silvia Bloß

Das Centerfest bei REWE in Zwickau-Eckersbach war am 10. Mai 2006 besonders für junge Schachfreunde eine gute Adresse. Bei sonnigem Frühlingswetter konnten die jungen Festgäste unserem Christian Ahlswede beim Simultanschach kräftig auf den Zahn fühlen. Sogar ein "1800-er" wollte es unbedingt gegen unseren zehnjährigen 1100-er wissen. Christian meisterte seine Aufgabe mit Bravour.

 

/images/uploads/2156063051b42caa1d4df67148374a27.jpgMit Handicap-Blitz-Schaukämpfen zwischen Christian und Kevin versetzten die beiden jungen Eckersbacher viele Schaulustige ins Staunen, was die wohl schönste Anerkennung für fleißiges Vereinstraining bedeutete. Besonderer Dank für die tatkräftige Unterstützung geht an die Eltern. Der erfolgreiche Werbeaktionsnachmittag wurde mit Schach für jedermann beendet. Hierbei testeten viele Hobbyspieler gegen unsere Buben ihre Schachkenntnisse.

Die junge Center-Chefin, Frau Berkefeldt, bedankte sich bei den Muldentaler Schachakteuren für die gelungene Bereicherung ihres Events und bekräftigte mit einem gemeinsamen Abschlussfoto die weitere Zusammenarbeit mit der Muldentaler Schachjugend.

 

Schnuppertag für Nichtorganisierte und 4. Olympia-Miniturnier

/images/uploads/b64f4496332d5f90e2255c9ca8a035f5.jpgvon Silvia Bloß

Am Samstag, dem 29.04.06, hatte die Jugendabteilung des SV Muldental Wilkau-Haßlau ab 9.30 Uhr erneut einen Schnuppertag für nichtorganisierte Schachfreunde initiiert. Die umliegenden Kindergärten und Grundschulen wurden hierzu ins Visier genommen. Nach der ausführlichen Begutachtung des umfangreichen Schach-Werbematerials durch zahlreiche Besucher übten die Jüngeren zunächst das Mattsetzen mit der Dame bzw. mit zwei Türmen. Anschließend übten sie sich in der Notation einer Schachpartie unter Wettkampfbedingungen.

Die etwas Fortgeschritteneren spielten erstmals Partien mit Notation und langer Bedenkzeit. Auch die fünfjährige Patricia bewies schon eine gehörige Portion Ausdauer. Das abschließende Lösen von Mattaufgaben und das Einsetzen einer "Zauberfigur", die zum Matt führt, bereitete den Minis ebenfalls viel Freude. Das Gartenschachspiel wurde in den Pausen rege genutzt.

Ein kleiner Pokal für den Sieger des Dreirundenturniers sowie eine Olympia-Urkunde waren der verdiente Lohn für jeden Teilnehmer. Thomas und Hajo haben wieder ganze Arbeit geleistet.

 

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Bericht aus Kesselsdorf

/images/uploads/7de505279bf14727da3a55b3bab99594.jpg aus der SZ vom 18.05.06

 

Mit Schach in den Frühling - Teil 2

/images/uploads/6592e4d7ed44f4a8ad03141deeed8d81.jpgvon Silvia Bloß














Als an diesem verkaufsoffenen Sonntag pünktlich um 13.00 Uhr die Kaufhaustüren geöffnet wurden, überraschten uns Christian und Klaus Ahlswede, zwei der unermüdlichsten Schachhelfer unseres Vereins, indem sie bereits alles für den erneuten Aktionstag hergerichtet hatten. Nach kurzer Zeit waren alle Bretter besetzt.
Nun konnte Christian beim Kinder-Simultanschach sein gestiegenes Leistungsvermögen unter Beweis stellen.Auch David und Erik ließen sich immer wieder von den Jüngsten zu Simultanschachpartien herausfordern. Auf Grund der guten Werbung trafen immer mehr junge Schachinteressierte ein. Bei Erik und Thomas erhielten sie beispielsweise Tipps zur Eröffnung einer Schachpartie oder konnten Zeuge einiger Blitzschach-Schaukämpfe sein. Stephan brachte sogar seine gerade beendete Partie vom Zweit-Landesligakampf bei Ifa Chemnitz zum gemeinsamen Analysieren mit. Einige probierten sich auch im Lösen von Mattaufgaben oder lösten die Fragen des Schachquiz. Das ausgelegte Schach- und Olympia-Werbematerial wurde von zahlreichen Kunden ausgiebig in Augenschein genommen.
Ein imposantes Bild bot sich gegen 16.30 Uhr, als die 9 Qualifizierten des SV Muldental Wilkau-Haßlau zur sächsischen Landesmeisterschaft öffentlich vorgestellt und mit allen guten Wünschen von der Kaufhauschefin und der Vereinsleitung verabschiedet wurden. Die junge Hausherrin ließ es sich nicht nehmen, die fleißigen Akteure und die Meisterschaftsteilnehmer mit einem Präsent zu überraschen.
Ein gemeinsames Abschlussfoto besiegelte die weiterhin fruchtbringende Zusammenarbeit zwischen dem Modehaus Wöhrl und der engagierten Muldentaler Schachjugend. Mit "Schach für jedermann" klang diese erfolgreiche Werbeaktion gemütlich aus.

 

Bei WÖHRL mit Schach in den Frühling

/images/uploads/a738d90f1dde34d6b0966ecefc59def5.jpgvon Silvia Bloß

Mit diesem Slogan lockte WÖHRL am 1. April neue und natürlich auch seine Stammkunden zum Start in die Frühlings-Mode-und Schach-Saison in sein Modehaus. Mit der Jugendschachabteilung des SV Muldental Wilkau-Haßlau stand der Chefin, Constanze Arndt, ein bewährter engagierter Partner zur Seite. Die Aktionstische wurden von Steffi und Anja (auf dem Photo) mit den werbewirksamen Schachplakaten des DSB, den Olympiamagazinen, mit Schachbüchern, Lehrmaterialien für die verschiedensten Spielstärken und Vereinspräsentationstafeln bestückt und von den Besuchern rege zwecks Information begutachtet. Zunächst stimmten sich die Besucher mit Kurzpartien auf den Aktionstag ein.

 

/images/uploads/fd08c48eae32ce71fb5cae9c039d46a5.jpgZum Simultanschach stand nun mit Anja Schulz eines unserer erfolgreichsten Talente bereit. Obwohl alle 8 Bretter ständig besetzt waren, konnte an diesem Tag niemand die DEM-Dritte von 2004 besiegen.
Die Schachinteressierten hatten außerdem die Möglichkeit, bei einem 30 Fragen umfassenden Quiz ihr Grundwissen zu testen, das Bauern-Diplom zu erwerben oder sich von einer der spannenden Handicap-Blitzpartien faszinieren zu lassen. So konnte man beispielsweise bei Thomas erlernen, wie eine Schachpartie notiert wird oder welche Grundregeln man bei der Eröffnung einer Schachpartie beachten sollte. Der aktionsreiche Schachwerbetag war im Nu vorbei und klang mit "Schach für jedermann" gemütlich aus. Ein Glück für die mit dem Schachvirus neu Infizierten, dass es am Folgetag eine Zugabe geben sollte, was sich natürlich nicht als Aprilscherz herausstellte.

 

Früh krümmt sich, was ein Schach-Meister werden will

2. Tag der offenen Tür der Jugendschachabteilung des SV Muldental Wilkau-Haßlau und 3. Olympia-Miniturnier für Vier- bis Siebenjährige

von Silvia Bloß

Am Samstag, dem 18. März 2006, war es endlich wieder soweit.
Die Jugendschachabteilung lud zum 2. Tag der offenen Tür ein. Die Auslagen zur Vereinsgeschichte, zum Breitenschach, zur Jugendarbeit und zur Schacholympiade sowie die Schachbücher und Übungshefte wurden von den Gästen ausgiebig in Augenschein genommen. Viele Besucher holten auch Auskünfte über unser Kindertraining und die Jugendabteilung ein. Die jüngsten bisher nicht organisierten Schachfreunde unserer Region waren nun versammelt, um mit Gleichaltrigen ihre bisher erworbenen Schachkünste zu erweitern und auszuprobieren. Hierzu wurden vier Übungsgruppen gebildet. Der sechsjährige Anton erhielt von Bernd Gremm wertvolle Tipps zur Eröffnung einer Schachpartie. Tessa und Fabian durften mit Markus, dem Mannschaftsleiter unserer U20- Jugend, und Henriette mit Hajo das Mattsetzen mit der Dame bzw. mit zwei Türmen üben. Die drei Jüngsten, die vierjährigen Simon, Fanny und Luisa wurden in das Zauberreich der Schachfiguren entführt.
Nachdem alle das Gartenschachspiel ausprobiert hatten, unternahmen die kleinen Mädchen in mehreren Minipartien mit dem König ausgiebige Gehversuche und anschließend mit den Bauern einen Ausflug zur gegnerischen Grundreihe.

 

/images/uploads/e90a69ef57d8afaf22f70df79b9bbf88.jpgAnton probierte in zwei Partien mit Schachuhr sein erworbenes Eröffnungswissen aus. Die anderen Vier durften in 3 Kurzpartien mit den Springern dem Gegner alle Bauern schlagen. Es war schon ein erstaunlich sicherer Umgang mit dem Springer zu beobachten. Abschließend kam die große Stunde von Felix Range, der gerade noch rechtzeitig mit seinem Vati von seinen beiden U16(!)- Punktspielen aus Freiberg eintraf. Beim Simultanschach durfte der Neunjährige zeigen, was er in 2 Jahren im Schachverein gelernt hat. Mit einer Olympia-Urkunde, einem Jugendschachheft und kleinen Preisen konnten die Minis stolz und zufrieden heimkehren. Schließlich können sie jetzt noch sicherer mit den Bauern und dem Springer ziehen. Die Gangart des Königs ist auch kein Geheimnis mehr.

 

Schach- und Olympiawerbung am Tag der offenen Tür der Benz-GS

/images/uploads/8e6470cf0dc75af95540bd1319869338.jpgvon Silvia Bloß

Bereits eine Woche nach dem erfolgreichen 2. Olympia-Miniturnier ließ es sich der SV Muldental Wilkau-Haßlau nicht nehmen, beim Tag der offenen Tür der Freien GS "Carl-Friedrich Benz" am Samstag, dem 28.01.2006, erneut kräftig die Werbetrommeln für unseren geliebten Sport und für Schach-Olympia zu rühren. Den zahlreichen Besuchern wurde ein umfassender Einblick in unser Kinder- und Jugendtraining gewährt. Ihnen wurden Bücher und Übungshefte vorgestellt, die besonders für Anfänger geeignet sind. Einige potentielle Schulanfänger unternahmen mit ihren Eltern auf den bereitgestellten Brettern kleine Schachübungen. Manche kannten sich in der Gangart der Figuren schon etwas aus. Das Demo-Brett und die Funktion der Schachuhr standen besonders bei den jüngsten Besuchern im Mittelpunkt des Interesses. Auch die Königskrone war bei den Kleinen heiß begehrt. Viele haben sich unsere nächsten Schachaktionen bereits vorgemerkt.

 

Auftakt der 2006-er Muldentaler Olympia-Werbekampagne mit 2. Olympia-Miniturnier und Schach für jedermann

/images/uploads/4e63d860206c4dd127e7b0a55e8a6ce3.jpgvon Silvia Bloß

















Ende des vergangenen Jahres versprachen wir, dass es bereits im Januar eine Fortsetzung des damals so erfolgreichen 1. Miniturniers für Schachanfänger unserer Region geben wird. Wir hielten Wort, denn auch der Januar ist für uns ein geeigneter Monat, um sich mit unserer schönen Sportart anfreunden zu können.

Am 21. Januar gab es also die Zweitauflage. Das 2. Olympia-Turnier für Anfänger sah mit Michelle (7) und Elisabeth (6) zwei Neulinge von der Benz-GS Zwickau. Die dortige Werbung trug also schon erste Früchte. Zu Beginn gab es in
kleinen Gruppen entweder das Festigen der Kenntnisse über die Reihen, Linien und Diagonalen oder das Kennenlernen und Üben der Gangart der Figuren.

 

/images/uploads/c61f6f93855b31d96efebaf415f6bae7.jpgDieses Mal spielten Lena, Luise, Milan, Maurice, Anton und Toni bereits beachtliche 5 Partien mit allen Figuren. Die Jüngeren festigten in Minipartien ihre Sicherheit beim Gebrauch des Springers oder Läufers und gingen mit ihnen auf Bauernjagd. Auch die Könige durften versuchen, die gegnerische Grundreihe zu erreichen. Sehr erfreulich war zu beobachten, dass bei Toni (8) von der Scheffelberg-GS Zwickau wieder etwas Feuer lodert. Abschließend gab es für alle Schachkids neben kleinen Präsenten die begehrte Olympia-Urkunde.

Einige Gäste wurden durch die bereitgestellten Bretter animiert, selbst eine Partie zu wagen. So wollten wir es ja auch. Natürlich lag für die Besucher ausreichend Schachübungs- und Olympia-Werbematerial bereit. Für die 2. Tour de Schach, die im Sommer auch in Wilkau-Haßlau Station macht, wurden die Werbetrommeln kräftig gerührt.

 

Martin mit 24 Siegen beim Einstein-Simultan

/images/uploads/d389b52e3bc3fbe917f6ba4b578db244.jpgBericht vom Olympiaverein SV "Glück auf" Rüdersdorf





















Die von Rüdersdorf gestartete Initiative "2008 Simultanpartien bis zur Schacholympiade 2008" gewinnt an Fahrt. Nachdem bereits die Bundesligaspieler Stefan Frübing und Steve Berger ihr Können unter Beweis gestellt haben und insgesamt 42 Partien spielten, war diesmal der Nachwuchs aktiv. Anläßlich des "Tags der offenen Tür" am Einstein Gymnasium in Neuenhagen wollen Martin und Alexander Wapenhans den zukünftigen Gymnasiasten zeigen, dass ein Schülerleben nicht nur aus Mathematik oder Englisch besteht, sondern auch noch Platz für andere Freizeitaktivitäten läßt, und riefen zum Einstein-Simultanturnier auf.

Aus Rüdersdorf organisierten Martin und Alex flugs 8 Bretter nebst Figuren, einige Plakate und Preise, besorgten am Gymnasium einen Raum und gestalteten diesen "schachlich" aus. Um 10.00 Uhr war es dann soweit. Schon kurz nach der Eröffnung des Tages der offenen Tür kamen die ersten Interessenten und bald waren alle acht Bretter mit Schülern besetzt. Da Alex noch in Chemie aushelfen musste, oblag es dem Sechstklässler Martin, der am Gymnasium die Schnellläuferklasse besucht, mit den zumeist älteren Schülern die Klingen zu kreuzen. Von dem Irrglauben geleitet, dass höheres Alter automatisch auch bessere Spielstärke bedeutet, glaubten einige der älteren Jahrgänge an ein leichtes Spiel mit dem 12-jährigen. Aber nach insgesamt 3 Stunden harten Kampfes stand es 24:0 für Martin!

Am Ende war Martin ziemlich geschafft von dem Schach-Marathon, freute sich aber über den überraschend guten Anklang, den das Simultanturnier gefunden hatte. Alle Spieler erhieten ein kleines Andenken. Außerdem wurde viel Info-Material über die Schacholympiade und den Schachverein Rüdersdorf verteilt. Martin und Alexander haben sich vorgenommen, beim nächsten Tag der offenen Tür wieder alle Einstein-Gymnasiasten herauszufordern und somit Werbung für das Mega-Event Schacholympiade zu machen.

Mit Martins 24 Partien erhöht sich die Zahl der im Rahmen der Initiative "2008 Simultanpartien bis zur Schacholympiade 2008" auf insgesamt 66 Partien. Mal sehen, wer den Staffelstab übernimmt und als nächster in den Simultan-Ring zu steigen.

 

2008 Simultanpartien bis zur Schacholympiade 2008

von Raymund Stolze
2008 Simultanpartien bis zur Schacholympiade 2008 - das ist eine Aktion der Abt. Schach des SV "Glück auf" Rüdersdorf in Vorbereitung auf das Mega-Event in Dresden. Bei der LEM 2006 in Wandlitz (28. - 31.01.06) nutzte der Verein die Möglichkeit, diesem Ziel wieder ein Stück näher zu kommen.

Dass wir im Vorjahr Platz 4 im Wettbewerb der deutschen Olympiavereine mit 125 Punkten belegten, verdanken wir auch unserer Aktion „2008 Simultanpartien ...“. Stefan Frübing, unser Deutscher Meister U18 machte dabei bei der Kasparow-Signierstunde im November den Auftakt mit genau 16 Partien. Nun, bei den kürzlich beendeten Nachwuchs-Landesmeisterschaften in Wandlitz war die Reihe an Steve Berger, der am dritten Brett unserer Bundesliga-Mannschaft noch keine Partie verloren hat. Sechsmal remis lautet bisher seine Bilanz, und so mancher seiner 26 Gegner hätte sich schon sehr gefreut, wenn es für ihn bei der großen Simultanshow von Steve zu einer Punkteteilung gekommen wäre.

Nach fast drei Stunden blieb nur noch ein Gegner übrig, der Eberswalder Roy Mirke, Landesmeister in der Altersklasse U 12. Doch Steve wollte dessen Remisangebot in einem komplizierten Turmendspiel auf keinen Fall annehmen. Also wurde eine Uhr herbeigeholt, jeder bekam noch einmal 15 Minuten Bedenkzeit, und dann spielten die beiden die folgende Stellung, die Computer Fritz 9 sogar mit Vorteil für Roy bewertet, bis zum Ende: Weiß (Roy): Kh2, Tb7, Bb4, f2, g2, h3 (5): Schwarz (Steve): Kg6, Tb1, Be5, f7, g5, h4 (5). Der Rüdersdorfer FIDE-Meister war wohl dann wirklich der Glücklichere von beiden – und nach drei Stunden und 14 Minuten kam er zu einem 26:0-Gesamtsieg. Damit haben wir also bereits 42 Partien in der Wertung. Mal sehen, wer die 50. spielen wird?