Schacholympiade 2008 in Dresden

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WGM Marta Michna

 

Portrait

/images/uploads/df0f4b5961a5829016f007560d96c8ca.jpgvon Frank Hoppe

Marta Michna wurde am 30. Januar 1978 als Marta Zielinska im polnischen Glogow in der Nähe von Wroclaw geboren. Schach erlernte sie im Alter von 8 Jahren von ihrem Vater.

Seit 2005 ist sie verheiratet mit dem deutschen FIDE-Meister Christian Michna vom SK Norderstedt. Sie lernte ihn 2004 bei einem Turnier in Norderstedt kennen. Dort spielten sie gegeneinander und Marta verlor haushoch. Christian Michna lud sie daraufhin zum Essen ein. Nach der Hochzeit zog sie 2006 zu ihm nach Deutschland.

Ihr erster Trainer war Janusz Zyla, ihr erster Verein Chrobry Glogow. 2000 wechselte sie zu Hetman Wroclaw, wo sie bis 2003 blieb. Pasjonat Dankowice hieß ihre letzte Station in Polen.
Bevor sie 2005 endgültig nach Deutschland zum Zweitligisten SK Norderstedt wechselte, spielte sie bereits viele Jahre in der 1. Frauenbundesliga - 1996 bis 2000 mit einer einjährigen Unterbrechung (1998/99 SK Zehlendorf) bei den Rodewischer Schachmiezen und seit 2000 beim Hamburger SK.

 

/images/uploads/0eeebd0c49737a132e25510f15474979.jpgMarta schloß 1996 die schulische Ausbildung in Glogow mit dem Abitur ab. Anschließend studierte sie in Zielona Gora bis 1998 Geschichte, ohne das Studium abzuschließen.

Um sich schachlich weiterzuentwickeln, nutzt sie die gelegentlich stattfindenden einwöchigen Trainingslager mit Bundestrainer Uwe Bönsch, David Lobzhanidze und ihrem alten Trainer Marek Matlak. Dazwischen studiert sie mehr oder weniger intensiv Schachliteratur und blitzt mit ihrem Ehemann.

 

Ihre größten Erfolge

/images/uploads/2c5b2b4574892dea22028788f903cd52.jpg1995 wurde Marta Jugend-Europameisterin in der Altersklasse U18, ein Jahr später auf Mallorca sogar Weltmeisterin der gleichen Altersklasse. Ihren EM-Titel konnte sie 1996 in dieser Altersklasse nicht verteidigen. Der zweite Platz ist aber trotzdem ein großer Erfolg. Im gleichen Jahr wurde sie auch beste Spielerin am 4. Brett der polnischen Auswahl bei der Schach-Olympiade der Frauen in Jerewan.

Bei der Schach-Olympiade der Frauen 2004 in Calvia erzielte sie für Polen das drittbeste Ergebnis an ihrem Brett. Ein Jahr später gewann sie mit Polen die Mannschafts-Europameisterschaft der Frauen in Göteborg.

Zweimal war Marta Landesmeisterin von Polen, unter anderem im Jahr 2003. Einmal war sie Zweite und viermal Dritte.

1999 erhielt sie von der FIDE den Großmeistertitel der Frauen. Im Jahr 2002 war sie die Nummer 25 der FIDE-Weltrangliste der Frauen.

 

Familie

/images/uploads/f3c91c9aad7845ea452bf2877f95edb1.jpgNeben dem Schachspiel ist die Familie ihre Lieblingsbeschäftigung. Sie hat drei Kinder Masza, Mateusz und Milosz. Die 8jährige Tochter Masza machte vor einiger Zeit durch den ersten Mädchen-Preis bei einem U10-Turnier in Hamburg auf sich aufmerksam.