Schacholympiade 2008 in Dresden

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PSV Duisburg

Datum: 20.04.2007, 18:00 Uhr

Simultanspieler: GM Alexander Graf

Spielort:
St.Ludgerus-Haus,
Heinrich-Bertmans-Str.2
47051 Duisburg



 

Auch Duisburg war ein gelungenes Simultan

Am letzten Freitag, dem 20. April, trafen sich 32 Schüler und Jugendliche im St. Ludgerushaus Duisburg, um den Nationalspieler und Großmeister Alexander Graf live zu sehen und mit ihm Schach zu spielen. Umsäumt war der Spielsaal mit Schachfreunden aus der Region und wartenden Eltern der Schachspieler. Und sie sahen einen Alexander Graf, der wie eine Dampflok immer im Kreis herumfuhr, nicht eine einzige Pause machte, und nach nur drei Stunden mit einem Ergebnis von 31:1 den Spielabend beendete.

Einzig Pierre von Dahlen, der sich über seinen Sieg auch unbändig freute, konnte den Meister bezwingen. Graf hatte nach einer Reihe von Schachgeboten seine bedrohte Dame unerwartet stehen lassen.

 

/images/uploads/f8475c3c6ae981b5d3bf35dd4d16f001.jpgEx-Oberbürgermeister Josef Krings im Gespräch mit Graf vor dem Simultan

Die Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse in Duisburg war gut besucht. Mit einer musikalischen Einlage am Klavier eröffneten zwei der jungen Mitspieler/-innen das Simultan, kurz nachdem der Vorsitzende des Schachbezirks Duisburg, Dr. Hans-Dieter Sommer, die Anwesenden begüßte. Für den deutschen Schachbund war Klaus-Jörg Lais anwesend, die Schirmherrschaft übernahm der Altoberbürgermeister Josef Krings. Vor Ort organisierte Franz Müller und sein Team vom PSV Duisburg das Simultan.

 

/images/uploads/475c9326227560c6eaf79cfd1db6e9c1.jpgDie 32 Jungen und Mädchen hielten sich wacker. Es dauerte immerhin über zwei Stunden, bis sich die Reihen langsam lichteten und das obwohl Alexander Graf in einem atemberaubenden Tempo spielte. Die angebotene Erfrischung blieb bis zum Ende unberührt, bloß ein paar Schluck Kaffee gönnte sich der Meister.

 

/images/uploads/9496c0912ea58560859fc5df621944ed.jpgAlexander Graf, den durch eine eher zufällige Begegnung mit Organisator Müller in den achtziger Jahren eine lange Freundschaft zu Duisburg verbindet, war recht froh über den "kurzen" Arbeitstag. Auch machte sich die ausgezeichnete Vorbereitung der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen angenehm spürbar auf den Ablauf bemerkbar: Die Teilnehmer waren mit viel Konzentration und ohne auffälligen Lärm bei der Sache. Nach 3,5 Stunden wurde wieder abgebaut - und Graf behielt beinahe eine weiße Weste. Wenn Pierre nicht gewesen wäre...

 

/images/uploads/e31e8b0652df227533f4a589237907aa.jpgalle Bilder: (c) Ralf Schreiber