Schacholympiade 2008 in Dresden

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Schach-Großmeister und Cheerleader

/images/uploads/717ff3621799e263f6d8a1a2eb795534.jpgKlaus Bischoff und Dr. Helmut Pfleger glänzten beim Schach-Wochenende in Hof.
Das Vereinsheim des PTSV SK Hof hatte am 27.5.05 prominenten Besuch. Der Vizepräsident des Gesamtvereins, Roland Graf, sowie der rührige Organisator der gesamten Veranstaltung, Heiko Sieber, konnten die beiden Großmeister Klaus Bischoff und Dr. Helmut Pfleger begrüßen. Rund 35 Schachfreunde lauschten bei der Auftaktveranstaltung im Rahmen des Hofer Schachwochenendes gebannt den launigen Ausführungen der beiden Spitzenkönner. Insbesondere der gebürtige Bamberger Dr. Pfleger glänzte wie gewohnt mit seinen geistreichen Beiträgen und bezog die Zuhörer geschickt in seine Partiekommentierungen ein („Störung hat Vorrang!“).
Aber auch der Nationalspieler und mehrmalige deutsche Blitz- und Schnellschachmeister Klaus Bischoff ließ sich nicht lumpen und zeigte eine lehrreiche Angriffspartie, die er kürzlich in der französischen Liga spielte. Das reichhaltige Schachprogramm wurde abgerundet durch Präsentierung von Schachaufgaben. Dr. Pfleger war sichtlich beeindruckt von den durchwegs korrekten Lösungsvorschlägen der Hofer Schachjünger, und auch nach der Erhöhung des Schwierigkeitsgrades änderte sich dieses Bild nicht. Angesichts der bevorstehenden Hitzeschlacht am nächsten Tag beendete Heiko Sieber den Abend gegen 22:45.

Cheerleader beim Schach? Nichts ist unmöglich! Eine außergewöhnliche Symbiose gelang dem PTSV SK Hof bei seiner Hauptveranstaltung im Rahmen der Simultantournee des Deutschen Schachbundes am 28.05., die in der Fußgängerzone in Hofs Altstadt unter freiem Himmel über die Bühne ging. Nach den Eröffnungsreden von OB Dieter Döhla und des Präsidenten des PTSV Hof, Herrn Heinz Mäusbacher, liefen die beiden Großmeister Klaus Bischoff und Dr. Helmut Pfleger durch das Büschel wedelnde Spalier der Mädels von den „Hof Starlets“, begleitet von fetziger Popmusik.
Die Schachabteilung des Post- und Telekom Sportvereins mit dem stellvertretenden Abteilungsleiter Heiko Sieber an der Spitze wartete mit einer ganzen Reihe pfiffiger Ideen auf. So gab es neben einem Gewinnspiel die Möglichkeit, parallel zur eigentlichen Simultanveranstaltung mit Dr. Helmut Pfleger ein Uhren-Simultan zu bestreiten. Dabei spielte der Großmeister gleichzeitig acht Partien mit je 45 Minuten Bedenkzeit. Schließlich gewann er 7 Begegnungen und musste nur eine remis geben.

Sogar ein Fernsehteam war anwesend (Oberfranken TV). Bereitwillig gab Klaus Bischoff ein Interview und wies gezielt auf die bevorstehende Schacholympiade 2008 in Dresden hin. Bereits im Vorfeld hatte die örtliche Presse mehrfach über das bevorstehende Ereignis berichtet (www.frankenpost.de).
Es wurde auch auf die begleitende Ausstellung von Bernd Besser hingewiesen. Der Grafikdesigner hat sich auf Schachmotive spezialisiert und stellt bis zum 10.6.05 seine „Schachbilderwelten“ in der Sparkasse am Sonnenplatz aus. (www.schachbilderwelten.de).

Unter der sengenden Sonne leisteten beide Meister Bewundernswertes. Bischoff spielte über 4 Stunden gegen 35 Gegner aus Hof und Umgebung, während Dr. Pfleger in seiner unnachahmlichen und humorigen Art das Geschehen an den Brettern kommentierte.
Klaus Bischoff trotzte der Hitze bravourös und spielte bis zum Schluss im Sakko. Nicht einmal einen Kopfschutz gönnte er sich, und auch Sonnencreme lehnte er ab! Trotz starker Gegnerschaft – den Auftakterfolg konnte er erst nach 2 Stunden verbuchen - erreichte er das ausgezeichnete Ergebnis von 25 Siegen, 8 Remisen und nur 2 Niederlagen.

Nachdem der letzte Gegner besiegt worden war und beide Meister Geschenke entgegen genommen hatten, bedankte sich Bischoff beim durchführenden Verein für die Organisation und die freundschaftliche Betreuung und fügte an: „Jetzt brauche ich erst mal eine Dusche!“ Dr. Pfleger, der das Schach in den letzten Jahrzehnten wie kein Zweiter in die Medien gebracht hat, dankte ebenfalls für die außerordentliche Gastfreundschaft. Beide signierten dann als Zugabe Bücher, Partieformulare und Schachplakate.

Es wurde reichlich Publikum angezogen, es gab Fragen nach der Jugendabteilung des PTSV SK Hof und das Prospekt- und Informationsmaterial ging weg wie warme Semmeln, stellte der Repräsentant des Deutschen Schachbundes (DSB), Stefan Winkler, erfreut fest.

Man kann sagen, die Veranstaltung hat ihr Hauptziel, nämlich die Bekanntmachung der Schacholympiade 2008 in Dresden, voll erreicht.

 

Ein stolzer Schachklub mit großer Geschichte

Der PTSV-SK Hof 1892 blickt auf eine bewegende Vergangenheit zurück - Ein Porträt von Stefan Winkler.

Welcher Schachklub kann schon von sich behaupten, im 19. Jahrhundert gegründet worden zu sein und heute eine Frau als Abteilungsleiterin zu haben? Der PTSV-SK Hof 1892 kann das, aber der Reihe nach:

Am 15. Januar 1892 trafen sich in einem Hofer Hotel einige Schach begeisterte Herren, um den „Schach-Club Hof“ zu gründen. Eine „interimistische Clubleitung“, bestehend aus 4 Herren, „setzte eine Einzeichnungsliste in Circulation, in welcher 20 Herren sich durch Unterschrift zum Beitritt verpflichteten.“ Der Jahresbeitrag betrug 2 Mark! Der erste Clubvorsitzende Xaver Lederle siegte in den internen Turnieren der Anfangsjahre und trug sogar einen Wettkampf mit dem Berliner Großmeister Jacques Mieses aus, in dem er immerhin eine Partie remisierte.

Im Jahre 1898 trat Oberlehrer August Horn dem Verein bei und sollte ihn ein halbes Jahrhundert lang prägen! Seine Vereinskarriere begann er als Schriftführer, und ab 1911 war er 1. Vorsitzender. Er führte nicht nur penibel Buch über alle wesentlichen Clubereignisse, sondern glänzte auch als Problemkomponist der Böhmischen Mattbilderschule. Um die Jahrhundertwende maß man sich mit den Vereinen aus der Umgebung, als da waren Helmbrechts, Naila, Selb, aber auch Bamberg, Ölsnitz, Eger und Bayreuth.

Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges hatte der Verein erstaunliche 127 Mitglieder. Die Kriegsfolgen waren allerdings verheerend. So fand erst 1921 wieder ein Vereinsturnier sowie 2 Städtekämpfe gegen den ewigen Rivalen Plauen statt. Bis 1928 stieg die Mitgliederzahl wieder auf über 100 an. In diese Zeit fiel auch eine Simultanveranstaltung des damaligen Weltklassespielers Efim Bogoljubow.

Aus den Trümmern des 2. Weltkrieges fanden sich schon 1946 25 Schächer zusammen und bildeten die Grundlage eines erneuten Aufschwungs. Bereits 1948 wurde der oberfränkische Schachkongress abgehalten. Damals trat erstmals der Großkaufmann Dieter Weiske auf den Plan, der sich allerhöchste Verdienste um das Schach in Hof erworben hat. So war er achtmal Vereinsmeister, 1952 Oberfrankenmeister und in den 50er und 60er Jahren langjähriger Spitzenspieler der 1. Mannschaft.

Durch sein Mäzenatentum lockte er bekannte Großmeister wie Wolfgang Unzicker oder Lothar Schmid zu diversen Veranstaltungen nach Hof. In den 60er und 70er Jahren verlegte er seine Prioritäten mehr auf den Fußball. Nach dem Abstieg des FC Bayern Hof aus dem bezahlten Fußball 1978 wandte er sich wieder dem Schach zu. Durch die Verpflichtung starker Spitzenspieler gelang der Aufstieg bis in die 2. Bundesliga. Ohne sein Engagement wären diese Erfolge unmöglich gewesen. 1964 wechselte man in die „Hauptbahnhofsgaststätten“, wo der Verein satte 35 Jahre bis 1999 residierte. 1965 erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister unter dem Namen „Schachklub Hof 1892 e.V.“

Es folgten absolute Glanzlichter mit den Simultanspielen des damaligen Weltmeisters Tigran Petrosjan und des Fernschachweltmeisters Jakob Estrin an je 35 Brettern. Der jugoslawische Großmeister Svetozar Gligoric gab ein Uhrenhandicap. Ebenfalls 1965 erfolgte der Aufstieg der 1. Mannschaft in die bayerische Oberliga.

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens 1967 organisierten Gottfried Ullmann und der legendäre Oskar Richling die Bayerischen Einzelmeisterschaften. Die Meisterklasse I gewann Jürgen Teufel aus Bamberg, in der „M 2“ siegte Peric aus München und bei den Damen war Irmgard Karner aus Starnberg vorn.

1968 wurde Oskar Richling zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er hielt das Amt bis zu seinem Tod 1989 inne und prägte in dieser Zeit das Vereinsleben wie kein Zweiter. Seine Werbeveranstaltungen an Schulen, Reisen ins In- und Ausland, verknüpft mit Freundschaftskämpfen und sein stets offenes Ohr für „seine“ Mitglieder sorgten für einen phänomenalen Aufschwung mit bis zu 8 Erwachsenenmannschaften und drei Jugendteams! Auch Simultanspiele gab es in dieser Zeit. Genannt seien nur die Großmeister Dr. Filip (CSSR), Dschindschichaschwili (USA) und Lothar Schmid (Bamberg).

Ein weiterer Schwerpunkt Richlings war die Jugendarbeit. Er baute Mitte der siebziger Jahre eines der stärksten Jugendteams Deutschlands auf und sammelte in den Folgejahren reihenweise Spitzenplatzierungen. Ein prominentes Mitglied dieser Jugendmannschaft war Christian Schubert. Er gewann 1977 die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft und spielte in der 80er Jahren beim vielfachen Deutschen Meister Bayern München, bevor er 1990 wieder zu seinem Heimatverein zurückkehrte.

Die Nachfolgegeneration in den 80er Jahren errang sogar noch größere Erfolge! 1984 errang man die Deutsche Meisterschaft für Vereinsteams! Peter Meister, Mitglied dieses Erfolgsteams, entwickelte sich zum stärksten Spieler, den der Verein je hervor gebracht hat. 1988 errang er den Titel „Bayerischer Meister“. 1990 verlieh ihm der Weltschachbund FIDE den Titel „Internationaler Meister!

Im Oktober 1987 gab der damals 76-jährige Ex-Weltmeister Mikhail Botwinnik aus der Sowjetunion ein Uhren-Handicap an 8 Brettern, wobei er überraschend 3,5:4,5, unterlag.

Nach dem Tod von Oskar Richling übernahm Peter Wilfert 1990 die Geschicke des Vereins und führte die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fort. Im selben Jahr gelang mit der Erringung des Bayerischen Mannschaftsmeistertitels und dem Aufstieg in die 2. Bundesliga der größte Erfolg der Vereinsgeschichte! Parallel gelang der 2. Mannschaft der Aufstieg in die Oberliga. 1991 wurde Lutz Espig verpflichtet, ein Spitzenspieler aus der ehemaligen DDR und der erste Großmeister in den Reihen des SK Hof.

In den späteren 90er Jahren flossen keine Gelder mehr und man kehrte zum reinen Amateurstatus zurück. Dies hatte den Abgang einiger starker Spieler zur Folge. Ab 1999 gab es mehrere Spiellokalwechsel. Die Existenz des Vereins war bedroht. 2001 entschloss man sich, dem PTSV Hof als Sparte beizutreten. Dessen Schachabteilung hatte sich 1998 aufgelöst. So kam der Post- und Telekom Sportverein wieder zu einer Schachabteilung und der SK Hof zu einem guten Spiellokal. Die neue Spartenbezeichnung lautet „PTSV-SK Hof 1892“.

Die Abteilung hat 70 Mitglieder und nimmt mit 3 Erwachsenenmannschaften und 2 Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil. Abteilungsleiterin ist Andrea Ramming, die sich nicht scheute, in schwerer Zeit Verantwortung zu übernehmen. Der Schachklub Hof 1892 besteht weiterhin und widmet sich der Förderung des Schachspiels, was satzungsgemäß Vereinszweck ist.

Die Abteilung wird von einem engagierten Team geführt. Herausragend sind dabei die Aktivitäten des stellvertretenden Abteilungsleiters Heiko Sieber. Der Student gründete nicht nur die erste Vereinszeitschrift des SK Hof im Oktober 1997 („Gardé), sondern entwickelt immer wieder eine Fülle von Ideen, den Verein im Allgemeinen und das Schach im Besonderen in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. So organisiert er derzeit eine Simultanveranstaltung samt Rahmenprogramm mit dem Großmeister Klaus Bischoff und der lebenden Legende Dr. Helmut Pfleger, die am 28. Mai 2005 in der Hofer Fußgängerzone über die Bühne gehen wird. Wir hatten Gelegenheit, mit Heiko Sieber zu sprechen:

Gab es einen bestimmten Anlass, diese Veranstaltung auszurichten?
Nein, aber wir möchten damit erreichen, Schach in Hof populärer zu machen. Wir erwarten eine ähnlich gute Resonanz wie im Vorjahr. Außerdem möchten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schachbund für die Schacholympiade werben, die 2008 in Dresden stattfinden wird.

Was versprechen Sie sich von der Veranstaltung für Effekte?
Wir möchten Schach ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken und erhoffen uns das eine oder andere Neumitglied. Im Vorjahr zahlte sich unsere Veranstaltung durch ein erhöhtes Spendenaufkommen aus.

Was bietet die Schachabteilung seinen Mitgliedern?
Als eine von ganz wenigen Schachabteilungen bieten wir zwei Spielabende in der Woche (Di. und Sa.). Es gibt das jährliche Vereinsturnier, das Oskar Richling Gedenkturnier an Silvester, das als Blitzturnier ausgetragen wird, die Hofer Schnellschachmeisterschaft und nicht zu vergessen eine florierende Jugendgruppe.

Wie wird Schach in Hof gefördert?
Zwei unserer Mitglieder bieten an der Fachhochschule Hof Schachkurse als Wahlpflichtfach an. Außerdem werden regelmäßig Anfängerkurse in Hofer Schulen durchgeführt. Im Sommer gibt es einen Ferienkurs für Kinder.

Wie häufig wird in der Presse über Schach berichtet?
Während der Schachsaison, also im Winterhalbjahr, nach jedem „Schach-Wochenende“ und zusätzlich, wenn besondere Turniere stattfinden. Wir sind mit der Berichterstattung sehr zufrieden.

Betreibt der Verein gezielt Mitgliederwerbung?
Ja, wir nehmen jedes Jahr an der vom Deutschen Schachbund initiierten Aktion „Tag des Schachs“ am letzten Sonntag im August teil. Es gibt einen Schaukasten und zusätzlich die bereits erwähnten Aktivitäten.

Wie ist das Verhältnis zur Stadt Hof?
Grundsätzlich gut! Der 1. Vorsitzende des PTSV Hof ist gleichzeitig Sportbürgermeister von Hof. Schirmherrschaften werden auf Anfrage gerne übernommen. Finanziell sind der Stadt wegen der angespannten Haushaltslage die Hände gebunden.

Was waren die Gründe für die Aufgabe der Selbstständigkeit des SK Hof 1892?
Die Probleme begannen, als wir nach dreieinhalb Jahrzehnten unser Spiellokal im Hofer Hauptbahnhof aufgeben mussten. Wir zogen von Gaststätte zu Gaststätte und mussten Mietsummen aufbringen, die für einen kleinen Verein wie wir es sind, nicht länger zu stemmen waren. So schlossen wir uns 2001 dem Post- und Telekom Sportverein Hof (PTSV) an, der uns ideale Räumlichkeiten bieten konnte. Unsere Existenznöte waren dauerhaft beseitigt.

In welchen Ligen spielen die Hofer Schachmannschaften derzeit?
Die 1. Mannschaft spielt ab Herbst in der Bezirks-Oberliga. Die 2. Mannschaft spielt eine Klasse tiefer, in der Bezirksliga Ost, während die 3. Mannschaft in der Kreisklasse B antritt. Die Jugendmannschaft U 20 spielt in der Jugend-Bezirks-Oberliga, während das 2. Jugendteam gerade in die „U 16 Bezirks-Oberliga“ aufgestiegen ist.

Herr Sieber, wir danken Ihnen sehr für dieses Interview.

 

Schach den Großmeistern!

Bayernweit einmalig: Am Samstag, den 28. Mai 2005, macht die Simultantournee des Deutschen Schachbunds (DSB) in der Saale-Stadt Hof Station. Der DSB bewirbt damit die Schacholympiade 2008 in Dresden. Für den Simultantournee-Halt in Hof hat der lokale Ausrichter, der PTSV-SK Hof 1892, ein Programm der Extraklasse zusammengestellt....

Inmitten der Hofer Altstadt, als Openair am Kugelbrunnen, will man eine Simultanschach-Vorstellung mit dem Ulmer Großmeister Klaus Bischoff präsentieren. Der Großmeister wird dabei gleichzeitig gegen bis zu 35 Schachspieler antreten. Man erinnere sich ans Jahr 2002, als dort ein GM Pähtz zum Publikumsmagneten wurde. Nun ist Nationalspieler Bischoff, seines Zeichens mehrfacher und amtierender Deutscher Meister im Blitz- sowie Schnellschach, am Start. Mit ihm hat die Deutsche Nationalmannschaft den größten Erfolg seit 1939 gefeiert: die Silbermedaille bei der Schacholympiade 2000 in Istanbul.
Aber auch GM Dr. Helmut Pfleger, Deutschlands Schach-Guru schlechthin, ist vor Ort. Er wird das Spielgeschehen kommentieren - fachkundig, unterhaltsam und spannend. Sollte der Andrang fürs Simultan riesengroß sein, tritt er sogar vielleicht als zweiter Simultanspieler an. Schon am Vorabend zur Simultanveranstaltung am 28.5. wird GM Pfleger ein exklusives Schachtraining im PTSV-Vereinsheim, Ossecker Str. 52, geben. Ab 19 Uhr werden hier Glanzpartien der Schachgeschichte und interessante Schachaufgaben präsentiert.

Die Veranstaltung soll um 9:30 Uhr am Kugelbrunnen eröffnet werden. Hierzu werden neben dem Schirmherrn, OB Dieter Döhla, unter anderem auch die PTSV-Cheerleader "Hof Starlets" erwartet. Im Falle schlechten Wetters wird das gesamte Schachereignis in die Sparkasse am Sonnenplatz (Eingang Altstadt) verlegt.

Eine weitere Attraktion auf der Simultantournee ist die Kunstausstellung "Schach-Bilder-Welten" von Bernd Besser, einem bei Kassel beheimateten Graphikdesigner. Die Sparkasse am Sonnenplatz zeigt die Ausstellung vom 27.5. bis zum 10.6. zu ihren Öffnungszeiten.

Weitergehende Informationen in Text und Bild können Sie über unsere Internetseite abrufen.

Nach Informationen von Heiko Sieber, Stv. Abteilungsleiter PTSV-SK Hof 1892 - Schachabteilung des PTSV Hof e. V., Organisator des Simultantournee-Halts in Hof, heiko.sieber@uni-jena.de